{"id":849,"date":"2020-05-26T01:00:34","date_gmt":"2020-05-25T23:00:34","guid":{"rendered":"http:\/\/nurheute.net\/?p=849"},"modified":"2020-05-26T07:44:51","modified_gmt":"2020-05-26T05:44:51","slug":"fixpunkte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nurheute.net\/?p=849","title":{"rendered":"Fixpunkte"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Welt wackelt. Sie ist viel langsamer geworden und doch habe ich das Gef\u00fchl, dass alles rast. In den letzten Tagen sa\u00df ich oft auf meiner Couch und versuchte zu analysieren, was in mir drin los ist. Ich f\u00fchle mich, als w\u00e4re ich eben aus einer Achterbahn ausgestiegen. Ein bisschen flau, aufgekratzt und die F\u00fc\u00dfe wollen sich nicht so recht mit dem Boden unter mir anfreunden. Wo sieht man hin, wenn nichts mehr so richtig fest zu stehen scheint?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mir zwei Dinge als Fixpunkte gew\u00e4hlt. <\/p>\n\n\n\n<p>Das erste ist: <strong>Gottes unver\u00e4nderliches Wesen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gottes G\u00fcte, seine Gerechtigkeit und seine unersch\u00fctterliche Liebe. Sie steht \u00fcber mir,&nbsp; \u00fcber der Gemeinde, \u00fcber dieser Welt. Nichts hat sich daran ge\u00e4ndert und nichts wird sich jemals daran \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Psalm 116,5-7 sagt:<em> Der HERR ist gn\u00e4dig und gerecht, und unser Gott ist barmherzig. Der HERR beh\u00fctet die Unm\u00fcndigen; wenn ich schwach bin, so hilft er mir. Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der HERR tut dir Gutes.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist gut. Und er weicht nicht von unserer Seite. Gott ist unser Fels. Unser Fixpunkt, auf den wir unsere Augen richten, wenn die Achterbahn in den n\u00e4chsten Looping geht. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich muss meinen Augen immer wieder sagen, dass sie auf ihn schauen sollen, denn leider geh\u00f6re ich zu den Menschen, die sich leicht ablenken und einsch\u00fcchtern lassen. Da wo es sich bewegt, wo es bedrohlich wird, da irrt mein Blick hin. Deswegen muss ich ihn bewusst zur\u00fccklenken auf meinen gew\u00e4hlten Fixpunkt. Das kostet Kraft. Aber es hilft. Ich habe vor Jahren beschlossen diesem Jesus zu vertrauen. Ich habe mein Leben in seine H\u00e4nde gelegt. Das war eine gute Entscheidung. Dieser Jesus bewahrt mich nicht nur in Ruhezeiten. Gerade im Sturm ist er da. Deswegen schaue ich auf ihn, auf den Unver\u00e4nderlichen, auf den, der mir hilft, wenn ich schwach bin. Damit meine Seele wieder zufrieden sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Fixpunkt in meinem Alltag ist:<strong> Saat und Ernte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Welt um uns herum ver\u00e4ndert sich. Und in den letzten Monaten ver\u00e4ndert sie sich schnell. Doch Gott hat vor Urzeiten ein Versprechen gegeben: <em>\u201eSolange die Erde steht, soll nicht aufh\u00f6ren Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.\u201c (1.Mose 8,22)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wir stecken mitten im Fr\u00fchsommer, im wundersch\u00f6nen Mai. Alles w\u00e4chst und bl\u00fcht. Gott hat sein Versprechen, Saat und Ernte nicht aufh\u00f6ren zu lassen, seit tausenden von Jahren gehalten. Um uns herum lebt es, weil er es so m\u00f6chte. Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, wie schnell mir vermeintlich selbstverst\u00e4ndliches genommen werden kann. Ich m\u00f6chte diesen Mai bewusst genie\u00dfen. Er ist nicht selbstverst\u00e4ndlich. Er ist ein Geschenk.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Leider habe ich zu Hause keinen Garten. Aber ich habe eine Fensterbank. Und auf dieser Fensterbank keimen seit ein paar Tagen Kornblumen und Kapuzinerkresse. Ich musste nichts tun. Nur die Saaten in die Erde legen und gie\u00dfen. Bzw. die Saaten auf die Erde legen. Wusstet ihr, dass man Kornblumen gar nicht einbuddeln muss? Ich wusste das nicht. Zum Gl\u00fcck war ein Beipackzettel bei den Samen. Nach nur drei Tagen gingen die Samen auf. Und nun erf\u00fcllt sich vor meinen Augen dieses uralte Versprechen aus 1. Mose 8. Es ist f\u00fcr mich eine t\u00e4gliche Erinnerung geworden, dass Gott treu ist. Wir haben einen treuen Gott.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sind meine beiden Fixpunkte, auf die ich meine Augen lenke:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Gott ist gut, er ist die unersch\u00fctterliche Liebe.<\/li><li>Gott ist treu, Saat und Ernte sind meine t\u00e4gliche Erinnerung daran. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt wackelt. Sie ist viel langsamer geworden und doch habe ich das Gef\u00fchl, dass alles rast. In den letzten Tagen sa\u00df ich oft auf meiner Couch und versuchte zu analysieren, was in mir drin los ist. Ich f\u00fchle mich, als w\u00e4re ich eben aus einer Achterbahn ausgestiegen. Ein bisschen flau, aufgekratzt und die F\u00fc\u00dfe wollen sich nicht so recht mit dem Boden unter mir anfreunden. Wo sieht man hin, wenn nichts mehr so richtig fest zu stehen scheint? Ich habe mir zwei Dinge als Fixpunkte gew\u00e4hlt. Das erste ist: Gottes unver\u00e4nderliches Wesen. Gottes G\u00fcte, seine Gerechtigkeit und seine unersch\u00fctterliche Liebe. Sie steht \u00fcber mir,&nbsp; \u00fcber der Gemeinde, \u00fcber dieser Welt. Nichts hat sich daran ge\u00e4ndert und nichts wird sich jemals daran \u00e4ndern. Psalm 116,5-7 sagt: Der HERR ist gn\u00e4dig und gerecht, und unser Gott ist barmherzig. Der HERR beh\u00fctet die Unm\u00fcndigen; wenn ich schwach bin, so hilft er mir. Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der HERR tut dir Gutes. Gott ist gut. Und er weicht nicht von unserer Seite. Gott ist unser Fels. Unser Fixpunkt, auf den wir unsere Augen richten, wenn die Achterbahn in den n\u00e4chsten Looping geht. Ich muss meinen Augen immer wieder sagen, dass sie auf ihn schauen sollen, denn leider geh\u00f6re ich zu den Menschen, die sich leicht ablenken und einsch\u00fcchtern lassen. Da wo es sich bewegt, wo es bedrohlich wird, da irrt mein Blick hin. Deswegen muss ich ihn bewusst zur\u00fccklenken auf meinen gew\u00e4hlten Fixpunkt. 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Um uns herum lebt es, weil er es so m\u00f6chte. Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, wie schnell mir vermeintlich selbstverst\u00e4ndliches genommen werden kann. Ich m\u00f6chte diesen Mai bewusst genie\u00dfen. Er ist nicht selbstverst\u00e4ndlich. Er ist ein Geschenk.&nbsp; Leider habe ich zu Hause keinen Garten. Aber ich habe eine Fensterbank. Und auf dieser Fensterbank keimen seit ein paar Tagen Kornblumen und Kapuzinerkresse. Ich musste nichts tun. Nur die Saaten in die Erde legen und gie\u00dfen. Bzw. die Saaten auf die Erde legen. Wusstet ihr, dass man Kornblumen gar nicht einbuddeln muss? Ich wusste das nicht. Zum Gl\u00fcck war ein Beipackzettel bei den Samen. Nach nur drei Tagen gingen die Samen auf. Und nun erf\u00fcllt sich vor meinen Augen dieses uralte Versprechen aus 1. Mose 8. Es ist f\u00fcr mich eine t\u00e4gliche Erinnerung geworden, dass Gott treu ist. Wir haben einen treuen Gott. 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