{"id":64,"date":"2020-01-13T08:01:00","date_gmt":"2020-01-13T08:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/laufforum24.de\/?p=64"},"modified":"2020-02-21T00:19:39","modified_gmt":"2020-02-21T00:19:39","slug":"die-sache-mit-der-angst","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nurheute.net\/?p=64","title":{"rendered":"Die Sache mit der Angst"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">  <em>\u201cMay your choices reflect your hopes, not your fears.\u201d <\/em> <em>(Nelson Mandela)<\/em>  <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Angst sucht nach Sicherheit. Wenn ich Angst habe, dann m\u00f6chte ich mich an einen Ort fl\u00fcchten, an dem ich mich geborgen f\u00fchle. Ich m\u00f6chte, dass mir jemand die Aufgabe abnimmt, die mich \u00e4ngstigt oder die Situation f\u00fcr mich l\u00f6st, der ich mich nicht gewachsen sehe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe oft Angst. An manchen Tagen ist die Angst diffus. Ich kann nicht den Finger darauf legen, vor was ich mich f\u00fcrchte. Das sind die schlimmen Tage. An diesen Tagen f\u00fchlt es sich genauso \u00fcberfordernd an stehen zu bleiben, wie weiter zu gehen. Die Furcht vor dem Stillstand ist so gegenw\u00e4rtig wie die Furch vor dem Weitergehen.<\/p>\n\n\n\n<p>An anderen Tagen sind es konkrete Aufgaben, vor denen ich mich f\u00fcrchte. Oft sind es nur Kleinigkeiten wie der Anruf bei einem Amt. Manchmal sind es gro\u00dfe Dinge wie medizinische Eingriffe oder Vortr\u00e4ge vor einer gro\u00dfen Gruppe fremder Menschen. Und manchmal ist es einfach nur die Angst, die Kontrolle zu verlieren. Mit Situationen oder Meinungen konfrontiert zu sein, die mich heraus- oder \u00fcberfordern k\u00f6nnten. Die meine Welt hinterfragen und eine Korrektur meines Handelns fordern k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6gen deine Entscheidungen deine Hoffnungen widerspiegeln, nicht deine \u00c4ngste.<\/p>\n\n\n\n<p>Jede Entscheidung, birgt Chancen und Gefahren. Jesus fordert mich immer wieder heraus, \u00fcber mich selbst hinaus zu wachsen. Die Enge des K\u00e4figs meiner bisherigen Welt zu verlassen und mich, mit allem was ich bin, in seine Arme zu werfen. Und in das Abenteuer, das mich dort erwartet. Oft habe ich Angst das zu tun. Oft m\u00f6chte ich einfach nur in meiner Ecke sitzen und warten, bis das Leben vorbei ist. Ich m\u00f6chte, dass Jesus f\u00fcr mich die Entscheidungen und Aufgaben \u00fcbernimmt. Ich m\u00f6chte nicht nur h\u00f6ren &#8218;Fr\u00fcchte dich nicht.&#8216;. Ich m\u00f6chte, dass er mir die Frucht nimmt, ohne, dass ich etwas daf\u00fcr tun muss. Ich m\u00f6chte in meinem kleinen, vermeintlich sicheren Boot bleiben und auf den Himmel warten. Aber wir sind nicht dazu gedacht nur zu warten. Wir sind dazu gedacht zu lernen auf dem Wasser zu laufen. Boote sind toll, aber Wasserlaufen ist unglaublich. (Und wenn ich es bei anderen beobachte, dann packt mich die Sehnsucht und auch der Neid&#8230;)<\/p>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcnsche mir, dass ich meine Entscheidungen bewusst treffe. Und mich bei dem Treffen von Entscheidungen nicht von meinen \u00c4ngsten und Beschr\u00e4nkungen leiten lasse, sondern von der Hoffnung und der Aussicht auf das Wunder, das mich da drau\u00dfen erwartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cMay your choices reflect your hopes, not your fears.\u201d (Nelson Mandela) Angst sucht nach Sicherheit. Wenn ich Angst habe, dann m\u00f6chte ich mich an einen Ort fl\u00fcchten, an dem ich mich geborgen f\u00fchle. Ich m\u00f6chte, dass mir jemand die Aufgabe abnimmt, die mich \u00e4ngstigt oder die Situation f\u00fcr mich l\u00f6st, der ich mich nicht gewachsen sehe. Ich habe oft Angst. An manchen Tagen ist die Angst diffus. Ich kann nicht den Finger darauf legen, vor was ich mich f\u00fcrchte. Das sind die schlimmen Tage. An diesen Tagen f\u00fchlt es sich genauso \u00fcberfordernd an stehen zu bleiben, wie weiter zu gehen. Die Furcht vor dem Stillstand ist so gegenw\u00e4rtig wie die Furch vor dem Weitergehen. An anderen Tagen sind es konkrete Aufgaben, vor denen ich mich f\u00fcrchte. Oft sind es nur Kleinigkeiten wie der Anruf bei einem Amt. Manchmal sind es gro\u00dfe Dinge wie medizinische Eingriffe oder Vortr\u00e4ge vor einer gro\u00dfen Gruppe fremder Menschen. Und manchmal ist es einfach nur die Angst, die Kontrolle zu verlieren. Mit Situationen oder Meinungen konfrontiert zu sein, die mich heraus- oder \u00fcberfordern k\u00f6nnten. Die meine Welt hinterfragen und eine Korrektur meines Handelns fordern k\u00f6nnten. M\u00f6gen deine Entscheidungen deine Hoffnungen widerspiegeln, nicht deine \u00c4ngste. Jede Entscheidung, birgt Chancen und Gefahren. Jesus fordert mich immer wieder heraus, \u00fcber mich selbst hinaus zu wachsen. Die Enge des K\u00e4figs meiner bisherigen Welt zu verlassen und mich, mit allem was ich bin, in seine Arme zu werfen. Und in das Abenteuer, das mich dort erwartet. Oft habe ich Angst das zu tun. Oft m\u00f6chte ich einfach nur in meiner Ecke sitzen und warten, bis das Leben vorbei ist. Ich m\u00f6chte, dass Jesus f\u00fcr mich die Entscheidungen und Aufgaben \u00fcbernimmt. Ich m\u00f6chte nicht nur h\u00f6ren &#8218;Fr\u00fcchte dich nicht.&#8216;. Ich m\u00f6chte, dass er mir die Frucht nimmt, ohne, dass ich etwas daf\u00fcr tun muss. Ich m\u00f6chte in meinem kleinen, vermeintlich sicheren Boot bleiben und auf den Himmel warten. Aber wir sind nicht dazu gedacht nur zu warten. Wir sind dazu gedacht zu lernen auf dem Wasser zu laufen. Boote sind toll, aber Wasserlaufen ist unglaublich. (Und wenn ich es bei anderen beobachte, dann packt mich die Sehnsucht und auch der Neid&#8230;) Ich w\u00fcnsche mir, dass ich meine Entscheidungen bewusst treffe. 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