{"id":417,"date":"2017-10-03T10:52:00","date_gmt":"2017-10-03T10:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/laufforum24.de\/?p=417"},"modified":"2020-02-21T18:09:56","modified_gmt":"2020-02-21T18:09:56","slug":"mamas-sekretaer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nurheute.net\/?p=417","title":{"rendered":"Mamas Sekret\u00e4r"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Viele Lektionen lehrt Gott mich direkt aus der Bibel. Es passiert, w\u00e4hrend ich lese, dass Jesus zu mir spricht und mich auf etwas hinweist. Manchmal lese ich auch etwas und wenig sp\u00e4ter erlebe ich eine Situation, in der das Gelesene in meinem Ged\u00e4chtnis auftaucht und mir wird klar: ah, so war das gemeint. Dann gibt es aber noch die Lektionen, die still im Alltag passieren. Jesus scheint nichts zu sagen. Es gibt keine Bibelzitate, keine Verse, keine Stimme. Und doch geht Gott jeden einzelnen Schritt mit, scheint den Fokus zu lenken und legt mir neue Gedanken ins Herz. Folgende Lektionen habe ich in den letzten Wochen, beim Ausr\u00e4umen der Wohnung meiner Eltern, gelernt:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Meine Mama war ein Familienmensch. Sie ging in ihrer Rolle als Mutter auf. Das, gemeinsam mit einem eher geringen Selbstbewusstsein, sorgte daf\u00fcr, dass sie kaum etwas f\u00fcr sich selbst beanspruchte.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war also schon eine kleine Sensation, als meine Mama pl\u00f6tzlich im Wohnzimmer stand und mit fester Stimme einforderte, sie brauche etwas, was nur ihr allein geh\u00f6re.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas, wo weder ihr Mann, noch wir Kinder etwas zu suchen h\u00e4tten. Ihr Hobby sei es zu organisieren und zu schreiben. Und daher wolle sie nun, dass&nbsp;<strong>ihr Wunsch nach einem eigenen Sekret\u00e4r in Erf\u00fcllung ginge.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Neunj\u00e4hrige wusste ich l\u00e4ngst, was ein Sekret\u00e4r war: Sekret\u00e4re schrieben Dinge f\u00fcr den Chef, machten Termine aus, kochten Kaffee und waren immer erreichbar. Und so einen wollte nun meine Mama. Ich war (vorsichtig ausgedr\u00fcckt) verwirrt. Vor allem, weil mein Vater v\u00f6llig gelassen reagierte. Papas Kommentar war:&nbsp;<em>&#8222;Und wo soll der hin?&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ja\u2026wo soll der hin, der Sekret\u00e4r. Das war auch meine Frage.<\/strong><em>&#8222;Ins Schlafzimmer.&#8220;<\/em>, konterte meine Mutter. In mir brach stille Panik aus. Der Platz bei Mama und Papa im Bett war zwischen meiner Schwester und mir ohnehin hei\u00df umk\u00e4mpft, ich hatte keinerlei Lust, diesen nun auch noch mit &#8217;nem Sekret\u00e4r zu teilen. Doch meine Mutter hatte schon alles durchdacht:<br><em>&#8222;Er soll in die Nische. Der Schrank der da steht kommt raus. Dann passt der Sekret\u00e4r da sch\u00f6n rein.&#8220;&nbsp;<\/em>\u00dcberraschender Weise stimmte Papa zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erspare euch die Details meiner kindlichen Fantasie. Erst als der Sekret\u00e4r bei uns einzog, kapierte ich, dass es sich um eine Art klappbaren Schreibtisch handelte. Und dass meine, sehr sozial eingestellten, Eltern sich nicht pl\u00f6tzlich einen Sklaven zugelegt hatten, der zuk\u00fcnftig in ihrem Schlafzimmer bei Tag und Nacht in der Nische stehen musste. Welt wieder in Ordnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Mama liebte ihren Sekret\u00e4r. Er wurde tats\u00e4chlich zu einem Ort, dem sich weder Papa noch wir Kinder ungefragt n\u00e4herten. Auch nach ihrem Tod mied ich die Nische im Schlafzimmer, wenn auch aus Gr\u00fcnden der Trauer. Bei meinen Besuchen zu Hause, warf ich meist nur einen kurzen Blick in das Zimmer und in die Ecke.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Seit ihrem Tod standen hier immer Blumen.<\/strong>&nbsp;Frische Blumenstr\u00e4u\u00dfe mit Margeriten und Rosen, Mamas Lieblingsblumen. Papa war nie der gro\u00dfe Romantiker.&nbsp;<strong>Er zeigte seine Liebe anders, meist, indem er Aufgaben \u00fcbernahm oder indem er Probleme l\u00f6ste.&nbsp;<\/strong>Blumen waren weder Aufgaben, noch Probleml\u00f6ser und daher gab es sie nicht. Erst nach Mamas Tod standen sie dort. Ein Ausdruck der Trauer, der Verzweiflung und der Sehnsucht meines Vaters. Ich wei\u00df nicht, was mir schwerer fiel: der Anblick des zugeklappten Sekret\u00e4rs oder der, der immer frischen Blumen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Papa im Zuge seiner Krebserkrankung immer h\u00e4ufiger ins Krankenhaus musste und ich in dieser Zeit bei ihm zu Hause schlief,&nbsp;<strong>setzte ich mich zum ersten Mal, in einer schlaflosen Nacht, an den Sekret\u00e4r meiner Mutter.<\/strong>&nbsp;Hinter der hochgeklappten Schreibplatte, kamen zwei Schubladen und mehrere F\u00e4cher zum Vorschein. Ordentlich sortiert. Der Terminplaner meiner Mutter, den sie mit ihrer zierlichen Handschrift, bis kurz vor ihren Tod gef\u00fchrt hatte. Karten meiner Schwester und mir, die wir aus unseren Urlauben gesendet hatten. Und in den Schubk\u00e4sten:&nbsp;<strong>ihr Tagebuch. Begonnen, als sie dreizehn Jahre alt war.<\/strong>&nbsp;Es ist etwas Besonderes, das Tagebuch der eigenen, dreizehn Jahre jungen, Mutter in H\u00e4nden zu halten. Darunter ihre&nbsp;<strong>&#8222;Dream-Box&#8220;<\/strong>. Eine Box, in der sie jeden Cent, den sie nicht ausgegeben hatte oder unverhofft geschenkt bekam, sparte. Um sich irgendwann ihren Herzenswunsch zu erf\u00fcllen: eine Fahrt mit dem norwegischen Postschiff.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie ist nie damit gefahren. Das Geld ist noch in der Box. Unangetastet. Mein Vater hat es kurz vor seinem Tod durch zwei geteilt und meiner Schwester und mir gegeben. F\u00fcr unsere Tr\u00e4ume.<\/p>\n\n\n\n<p>Letzten Monat haben wir begonnen die Wohnung meiner Eltern leer zu r\u00e4umen. Und der Sekret\u00e4r ist umgezogen. Mein Mann hat in unserem Schlafzimmer einen Schrank abgebaut und so eine kleine Nische geschaffen. Da steht das M\u00f6belst\u00fcck jetzt. Ich habe ihn einger\u00e4umt. Nicht ganz so ordentlich, wie meine Mama es gemacht h\u00e4tte, aber mit all den Sachen, die ich liebe.&nbsp;<strong>Denn mein Hobby ist es zu organisieren und zu schreiben.<\/strong>&nbsp;Also haben mein Terminplaner, meine Bibel, mein Notizbuch, meine Lieblingsstifte und mein Laptop hier ihr neues zu Hause gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann habe ich meinen Sekret\u00e4r mit den Teelichthaltern dekoriert, die Papa mir, nach Mamas Tod, in steter Regelm\u00e4\u00dfigkeit von seinen Urlauben an der Nordsee mitgebracht hat.&nbsp;<strong>Diese Geschenke sind ein f\u00fcr mich neuer Ausdruck seiner Liebe.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschenke, die in ihrem Zweck \u00fcberfl\u00fcssig waren, die keine Probleme l\u00f6sten und keine Alltagsaufgaben \u00fcbernahmen. Gegenst\u00e4nde, die f\u00fcr das \u00dcberfl\u00fcssige, aber Sch\u00f6ne, wie Blumen und Kerzen gemacht wurden.&nbsp;<\/strong>Darunter war auch eine kleine Schale, in die er Sand meines Lieblingsstrandes in D\u00e4nemark gef\u00fcllt hatte. Auch diese kleine Schale steht nun auf dem Sekret\u00e4r.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch den Sekret\u00e4r, seinen Umzug und sein in-Besitz-Nehmen, habe ich einige wichtige Lektionen gelernt:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Finde einen Ort, an dem du dich zur\u00fcckziehen kannst. Sorge daf\u00fcr, dass das von deinem Umfeld respektiert wird. Dieser Ort muss nicht gro\u00df sein. Manchmal reicht eine Nische.<\/li><li>Zeige den Menschen um dich herum, dass du sie liebst. Trau dich, dabei kreativ zu sein.<\/li><li>Habe ein &#8218;Geheimfach&#8216;, in dem du deine sch\u00f6nsten Erinnerungen und deine gr\u00f6\u00dften Tr\u00e4ume f\u00fcr die Zukunft aufbewahrst. Lass niemanden hinein sehen, wenn du das nicht m\u00f6chtest. Rechtfertige dich nicht daf\u00fcr.<\/li><li>Springe \u00fcber deinen Schatten und setze deine Tr\u00e4ume um, du hast nicht ewig Zeit. Sei mutig.<\/li><li>Trau dich, Dinge aus der (famili\u00e4ren) Vergangenheit neu zu gestalten, neu zu bewerten und sie zum Teil deiner Gegenwart zu machen. Oder lass sie los, wenn sie nicht mehr zu dir geh\u00f6ren sollen.<\/li><li>Wertsch\u00e4tze Gesten und Geschenke, die dir von liebenden Menschen gemacht wurden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"555\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/laufforum24.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Sekret\u00e4r-555x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-418\" srcset=\"http:\/\/nurheute.net\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Sekret\u00e4r-555x1024.jpg 555w, http:\/\/nurheute.net\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Sekret\u00e4r-162x300.jpg 162w, http:\/\/nurheute.net\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Sekret\u00e4r-768x1418.jpg 768w, http:\/\/nurheute.net\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Sekret\u00e4r-832x1536.jpg 832w, http:\/\/nurheute.net\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Sekret\u00e4r.jpg 860w\" sizes=\"(max-width: 555px) 100vw, 555px\" \/><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Lektionen lehrt Gott mich direkt aus der Bibel. 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Es war also schon eine kleine Sensation, als meine Mama pl\u00f6tzlich im Wohnzimmer stand und mit fester Stimme einforderte, sie brauche etwas, was nur ihr allein geh\u00f6re. Etwas, wo weder ihr Mann, noch wir Kinder etwas zu suchen h\u00e4tten. Ihr Hobby sei es zu organisieren und zu schreiben. Und daher wolle sie nun, dass&nbsp;ihr Wunsch nach einem eigenen Sekret\u00e4r in Erf\u00fcllung ginge. Als Neunj\u00e4hrige wusste ich l\u00e4ngst, was ein Sekret\u00e4r war: Sekret\u00e4re schrieben Dinge f\u00fcr den Chef, machten Termine aus, kochten Kaffee und waren immer erreichbar. Und so einen wollte nun meine Mama. Ich war (vorsichtig ausgedr\u00fcckt) verwirrt. Vor allem, weil mein Vater v\u00f6llig gelassen reagierte. Papas Kommentar war:&nbsp;&#8222;Und wo soll der hin?&#8220; Ja\u2026wo soll der hin, der Sekret\u00e4r. Das war auch meine Frage.&#8222;Ins Schlafzimmer.&#8220;, konterte meine Mutter. In mir brach stille Panik aus. 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Auch nach ihrem Tod mied ich die Nische im Schlafzimmer, wenn auch aus Gr\u00fcnden der Trauer. Bei meinen Besuchen zu Hause, warf ich meist nur einen kurzen Blick in das Zimmer und in die Ecke. Seit ihrem Tod standen hier immer Blumen.&nbsp;Frische Blumenstr\u00e4u\u00dfe mit Margeriten und Rosen, Mamas Lieblingsblumen. Papa war nie der gro\u00dfe Romantiker.&nbsp;Er zeigte seine Liebe anders, meist, indem er Aufgaben \u00fcbernahm oder indem er Probleme l\u00f6ste.&nbsp;Blumen waren weder Aufgaben, noch Probleml\u00f6ser und daher gab es sie nicht. Erst nach Mamas Tod standen sie dort. Ein Ausdruck der Trauer, der Verzweiflung und der Sehnsucht meines Vaters. Ich wei\u00df nicht, was mir schwerer fiel: der Anblick des zugeklappten Sekret\u00e4rs oder der, der immer frischen Blumen. Als Papa im Zuge seiner Krebserkrankung immer h\u00e4ufiger ins Krankenhaus musste und ich in dieser Zeit bei ihm zu Hause schlief,&nbsp;setzte ich mich zum ersten Mal, in einer schlaflosen Nacht, an den Sekret\u00e4r meiner Mutter.&nbsp;Hinter der hochgeklappten Schreibplatte, kamen zwei Schubladen und mehrere F\u00e4cher zum Vorschein. Ordentlich sortiert. Der Terminplaner meiner Mutter, den sie mit ihrer zierlichen Handschrift, bis kurz vor ihren Tod gef\u00fchrt hatte. Karten meiner Schwester und mir, die wir aus unseren Urlauben gesendet hatten. Und in den Schubk\u00e4sten:&nbsp;ihr Tagebuch. Begonnen, als sie dreizehn Jahre alt war.&nbsp;Es ist etwas Besonderes, das Tagebuch der eigenen, dreizehn Jahre jungen, Mutter in H\u00e4nden zu halten. Darunter ihre&nbsp;&#8222;Dream-Box&#8220;. Eine Box, in der sie jeden Cent, den sie nicht ausgegeben hatte oder unverhofft geschenkt bekam, sparte. Um sich irgendwann ihren Herzenswunsch zu erf\u00fcllen: eine Fahrt mit dem norwegischen Postschiff. Sie ist nie damit gefahren. Das Geld ist noch in der Box. Unangetastet. Mein Vater hat es kurz vor seinem Tod durch zwei geteilt und meiner Schwester und mir gegeben. F\u00fcr unsere Tr\u00e4ume. Letzten Monat haben wir begonnen die Wohnung meiner Eltern leer zu r\u00e4umen. Und der Sekret\u00e4r ist umgezogen. Mein Mann hat in unserem Schlafzimmer einen Schrank abgebaut und so eine kleine Nische geschaffen. Da steht das M\u00f6belst\u00fcck jetzt. Ich habe ihn einger\u00e4umt. Nicht ganz so ordentlich, wie meine Mama es gemacht h\u00e4tte, aber mit all den Sachen, die ich liebe.&nbsp;Denn mein Hobby ist es zu organisieren und zu schreiben.&nbsp;Also haben mein Terminplaner, meine Bibel, mein Notizbuch, meine Lieblingsstifte und mein Laptop hier ihr neues zu Hause gefunden. Dann habe ich meinen Sekret\u00e4r mit den Teelichthaltern dekoriert, die Papa mir, nach Mamas Tod, in steter Regelm\u00e4\u00dfigkeit von seinen Urlauben an der Nordsee mitgebracht hat.&nbsp;Diese Geschenke sind ein f\u00fcr mich neuer Ausdruck seiner Liebe. Geschenke, die in ihrem Zweck \u00fcberfl\u00fcssig waren, die keine Probleme l\u00f6sten und keine Alltagsaufgaben \u00fcbernahmen. Gegenst\u00e4nde, die f\u00fcr das \u00dcberfl\u00fcssige, aber Sch\u00f6ne, wie Blumen und Kerzen gemacht wurden.&nbsp;Darunter war auch eine kleine Schale, in die er Sand meines Lieblingsstrandes in D\u00e4nemark gef\u00fcllt hatte. Auch diese kleine Schale steht nun auf dem Sekret\u00e4r. Durch den Sekret\u00e4r, seinen Umzug und sein in-Besitz-Nehmen, habe ich einige wichtige Lektionen gelernt: Finde einen Ort, an dem du dich zur\u00fcckziehen kannst. Sorge daf\u00fcr, dass das von deinem Umfeld respektiert wird. Dieser Ort muss nicht gro\u00df sein. Manchmal reicht eine Nische. Zeige den Menschen um dich herum, dass du sie liebst. Trau dich, dabei kreativ zu sein. Habe ein &#8218;Geheimfach&#8216;, in dem du deine sch\u00f6nsten Erinnerungen und deine gr\u00f6\u00dften Tr\u00e4ume f\u00fcr die Zukunft aufbewahrst. Lass niemanden hinein sehen, wenn du das nicht m\u00f6chtest. Rechtfertige dich nicht daf\u00fcr. Springe \u00fcber deinen Schatten und setze deine Tr\u00e4ume um, du hast nicht ewig Zeit. Sei mutig. Trau dich, Dinge aus der (famili\u00e4ren) Vergangenheit neu zu gestalten, neu zu bewerten und sie zum Teil deiner Gegenwart zu machen. Oder lass sie los, wenn sie nicht mehr zu dir geh\u00f6ren sollen. 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