{"id":403,"date":"2017-08-22T08:19:22","date_gmt":"2017-08-22T08:19:22","guid":{"rendered":"https:\/\/laufforum24.de\/?p=403"},"modified":"2020-02-21T16:57:46","modified_gmt":"2020-02-21T16:57:46","slug":"du-siehst-ja-fertig-aus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nurheute.net\/?p=403","title":{"rendered":"Du siehst ja fertig aus"},"content":{"rendered":"\n<h4>Juni 2017:<\/h4>\n\n\n\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Es wird jetzt eine Zeit der Ruhe f\u00fcr dich anbrechen.&#8220;<\/em>, die zwei Menschen die f\u00fcr mich beten l\u00e4cheln und sie sprechen mit einer \u00dcberzeugung und einem Frieden, wie ich es fast ausschlie\u00dflich bei Menschen im Gebet erlebt habe. Ich nehme die vertraute Stimme von Jesus durch die beiden wahr. Und dennoch&#8230;ich schlucke. Mein Vater ist schwerkrank. Die Situation bei ihm zu Hause ist am eskalieren und ich wei\u00df nicht, wie es weitergehen soll. Die n\u00e4chsten Monate werden vieles, aber mit Sicherheit nicht ruhig. Und im Oktober wird mein Leben wieder voll einsetzen. Das Urlaubssemester ist dann vorbei, eine Verl\u00e4ngerung ausgeschlossen. Was mache ich nur? Studium aufgeben? Papa ins Pflegeheim? Er ist doch erst 63 Jahre. Nein. Niemals Pflegeheim.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht sollte ich zu ihm nach Hause ziehen. Aber f\u00fcr wie lange? Ein halbes Jahr? Ein Jahr? Und was wird das mit meiner Ehe machen? Halten wir das aus? Halte ich das aus? Diese Frage stellt sich nicht wirklich. Meine Familie hat viele St\u00e4rken. Aber gesunde Grenzen zu ziehen geh\u00f6rt definitiv nicht dazu. &#8218;Ich kann nicht mehr.&#8216;, ist kein Satz, der in der Sprache meiner Familie Sinn ergibt. Aufopferung ist Normalzustand; wenn&#8217;s gar nicht mehr geht, darf man Jammern, aber niemals aufh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<h4>August 2017:<\/h4>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Meine G\u00fcte, siehst du fertig aus.&#8220;<\/em>, mein Gegen\u00fcber sieht mich besorgt an. Er ist die dritte Person, die mich in den letzten zehn Minuten auf meinen Zustand angesprochen hat. Bis eben f\u00fchlte ich mich eigentlich noch ganz fit. Sogar geschminkt bin ich. Und frisiert! Ich greife in das Schokoladenk\u00f6rbchen, das ein freundlicher Mensch auf der Party aufgestellt hat, und verkrieche mich hinter einem Twix-Riegel.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aussage des Gebets hat sich bewahrheitet: es ist ruhiger geworden in meinem Leben. Ich habe gerade wenig zu tun. Papas Wohnung muss noch ausger\u00e4umt werden. Papa. So pl\u00f6tzlich verstorben. Von heute auf morgen war er weg. Er fehlt mir sehr. Aber mit ihm gingen auch die Sorgen. Und die Aufgaben. Keine Telefonate, keine Stunden auf der Autobahn, kein Aufbauen, Tr\u00f6sten. Keine Arzttermine oder Absprachen mit Verwandtschaft und Therapeuten. Das Weinen ist die einzige Konstante. Doch auch das ver\u00e4ndert sich langsam. Es wird ruhiger und reinigender.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und erst jetzt merke ich, wie sehr mich die letzten eineinhalb Jahre ausgelaugt haben. Und offensichtlich sieht man es mir auch an.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das liegt nicht nur an den Aufgaben und der emotionalen Belastung. Wenn ich ehrlich bin, liegt es wohl zum Gro\u00dfteil daran, dass ich unf\u00e4hig bin, gesunde Grenzen zu setzen und mir sinnvolle Pausen zu nehmen.<br><strong>Ich meine mit sinnvollen Pausen nicht die Zeiten, wo ich ersch\u00f6pft auf die Couch falle und mich gar nicht mehr bewege.<\/strong>&nbsp;&nbsp;(W\u00e4hrend mein Gehirn mir erz\u00e4hlt, wie faul ich gerade bin.) Oder die Zeiten, wo ich vor einem Berg vor Aufgaben stehe, und mich still zur\u00fcck ziehe und in einem Roman verstecke. Nur um dann sp\u00e4ter alles im Schweinsgalopp erledigen zu m\u00fcssen, weil mir l\u00e4ngst der Hintern brennt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe gerne viel zu tun. Seltsam oder nicht, aber ich f\u00fchle mich dadurch lebendig. Ich mag das.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber niemand kann nur Arbeiten. Daf\u00fcr sind wir nicht gemacht. Als Gott den Menschen erschuf, war es der sechste Tag. Am siebten Tag ruhte Gott. (Sogar Gott ruhte!)&nbsp;<strong>Der erste Tag, an dem der Mensch lebte, war ein Ruhetag.<\/strong>&nbsp;Ein Tag der Gemeinschaft mit Gott. Ein Tag um das Paradies zu genie\u00dfen, um spazieren zu gehen und zu reden. Ein Tag f\u00fcr F\u00fc\u00dfe hoch, f\u00fcr Kuscheln, f\u00fcrs Feiern und Tanzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber wie kann so eine sinnvolle Pause aussehen? Wie gestaltet man freie Zeit? Das ist f\u00fcr mich tats\u00e4chlich eine schwierige Frage.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wei\u00df wie mein Morgen abl\u00e4uft und das entspannt mich. Aber ich wei\u00df nicht wie mein Abend abl\u00e4uft. Oft dauert mein Tag bis sp\u00e4tabends, und wenn ich dann endlich zu Hause bin, will ich nur noch ins Bett.<br><strong>Doch selbst wenn ich Zeit h\u00e4tte und den Abend genie\u00dfen k\u00f6nnte, tue ich das meist nicht.<\/strong>&nbsp;Entweder ich setze mich doch nochmal hin und bereite etwas f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag vor. Oder (was wesentlich h\u00e4ufiger vorkommt), ich versacke im Internet. Es saugt mich einfach ein und spuckt mich Stunden sp\u00e4ter wieder aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzten zwei Wochen hatte ich beinahe jeden Abend frei. Und es gab nichts vorzubereiten, so dass ich mich nicht an den Schreibtisch fl\u00fcchten konnte. Und dabei ist sie mir aufgefallen: meine \u00dcberforderung&nbsp;freie Zeit wirklich zu genie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das mit den freien Abenden wird sich auch in den n\u00e4chsten Wochen nicht \u00e4ndern.&nbsp;Also habe ich nun gen\u00fcgend Raum mir zu \u00fcberlegen, wie ich aktuell und k\u00fcnftig meine Pausen verbringen m\u00f6chte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Inspiriert von einer herzerw\u00e4rmenden Liste von&nbsp;<a href=\"https:\/\/wunderblick.wordpress.com\/2017\/06\/09\/10-alltagsvorfreuden\/\">Wunderblick<\/a>, habe ich mich hingesetzt und mir \u00fcberlegt, auf was ich mich tags\u00fcber freuen w\u00fcrde, wenn ich wei\u00df, dass ein freier Abend ansteht. Oder auch mal ein Zeitfenster tags\u00fcber. Ich muss zugeben, dass es mir nicht leichtf\u00e4llt und ich schon \u00fcber dieser kurzen Liste sehr lange sa\u00df. Aber das kam dabei raus:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Neue Teesorten ausprobieren<\/li><li>Am Flu\u00df entlangspazieren und F\u00fc\u00dfe ins Wasser halten<\/li><li>Neue kontemplative \u00dcbungen ausprobieren&nbsp;<\/li><li>Ein Glas Wein und ein gutes Gespr\u00e4ch mit meinem Mann<\/li><li>Baden<\/li><li>Mit meiner Lieblingsmusik aufs Minitrampolin<\/li><li>Ein gutes Buch lesen<\/li><li>Mit H\u00f6rbuch auf meinen Lieblingssessel<\/li><li>Bible-Journaling beginnen?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>So. Das sind meine ersten Ergebnisse, mit denen ich nun in die Testphase starte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit oder durch was entspannt ihr?<\/strong>&nbsp;Was sind die kleinen und gro\u00dfen Dinge, die euch helfen wieder aufzutanken?<\/p>\n\n\n\n<p>Ein&nbsp;<strong>Danke<\/strong>&nbsp;an dieser Stelle. Es ist einfach ganz arg toll mit euch und ich genie\u00dfe es sehr, dass ich schreiben und eure Kommentare lesen darf. Das ist f\u00fcr mich ein riesen Geschenk.&nbsp;Nach dem Beitrag \u00fcber meine ersten&nbsp;<a href=\"http:\/\/nurheute.net\/index.php\/de\/item\/197-zirkeltraining\">Erfahrungen im Fitnessstudio<\/a>&nbsp;kamen von euch so viele und tolle Ideen, wie man das Thema &#8218;Zeltpflege&#8216;&nbsp;noch angehen k\u00f6nnte. Das hat mich motiviert. Ich habe mich nun bei Freeletics eingelesen bzw. eingeguckt, mal nach Fitnessstudios f\u00fcr Frauen in der N\u00e4he geschaut und erste Kontakte zu meinem, von Papa vererbten, Fahrrad hergestellt. Mal sehen mit was davon ich warm werde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich werde das mit dem bewussten Entspannen in den n\u00e4chsten Wochen ausgiebig testen. Jesus hat mir gerade eine ruhige Zeit geschenkt, so wie er&#8217;s versprochen hat. Und das ein oder andere Entspannungsritual schafft es dann hoffentlich auch in die Zeit ab Oktober, wenn das Leben wieder einsetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ach ja&#8230;das Thema mit &#8218;gesunde Grenzen setzen&#8216; steht noch aus. Auch das werde ich anpacken m\u00fcssen. Aber eins nach dem Anderen. Erstmal wird entspannt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gru\u00df und Kuss an euch und allen Urlaubern eine wundersch\u00f6ne Zeit.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Juni 2017: &#8222;Es wird jetzt eine Zeit der Ruhe f\u00fcr dich anbrechen.&#8220;, die zwei Menschen die f\u00fcr mich beten l\u00e4cheln und sie sprechen mit einer \u00dcberzeugung und einem Frieden, wie ich es fast ausschlie\u00dflich bei Menschen im Gebet erlebt habe. Ich nehme die vertraute Stimme von Jesus durch die beiden wahr. Und dennoch&#8230;ich schlucke. Mein Vater ist schwerkrank. Die Situation bei ihm zu Hause ist am eskalieren und ich wei\u00df nicht, wie es weitergehen soll. Die n\u00e4chsten Monate werden vieles, aber mit Sicherheit nicht ruhig. Und im Oktober wird mein Leben wieder voll einsetzen. Das Urlaubssemester ist dann vorbei, eine Verl\u00e4ngerung ausgeschlossen. Was mache ich nur? Studium aufgeben? Papa ins Pflegeheim? Er ist doch erst 63 Jahre. Nein. Niemals Pflegeheim. Vielleicht sollte ich zu ihm nach Hause ziehen. Aber f\u00fcr wie lange? Ein halbes Jahr? Ein Jahr? Und was wird das mit meiner Ehe machen? Halten wir das aus? Halte ich das aus? Diese Frage stellt sich nicht wirklich. Meine Familie hat viele St\u00e4rken. Aber gesunde Grenzen zu ziehen geh\u00f6rt definitiv nicht dazu. &#8218;Ich kann nicht mehr.&#8216;, ist kein Satz, der in der Sprache meiner Familie Sinn ergibt. Aufopferung ist Normalzustand; wenn&#8217;s gar nicht mehr geht, darf man Jammern, aber niemals aufh\u00f6ren. August 2017: &#8222;Meine G\u00fcte, siehst du fertig aus.&#8220;, mein Gegen\u00fcber sieht mich besorgt an. Er ist die dritte Person, die mich in den letzten zehn Minuten auf meinen Zustand angesprochen hat. Bis eben f\u00fchlte ich mich eigentlich noch ganz fit. Sogar geschminkt bin ich. Und frisiert! Ich greife in das Schokoladenk\u00f6rbchen, das ein freundlicher Mensch auf der Party aufgestellt hat, und verkrieche mich hinter einem Twix-Riegel.&nbsp; Die Aussage des Gebets hat sich bewahrheitet: es ist ruhiger geworden in meinem Leben. Ich habe gerade wenig zu tun. Papas Wohnung muss noch ausger\u00e4umt werden. Papa. So pl\u00f6tzlich verstorben. Von heute auf morgen war er weg. Er fehlt mir sehr. Aber mit ihm gingen auch die Sorgen. Und die Aufgaben. Keine Telefonate, keine Stunden auf der Autobahn, kein Aufbauen, Tr\u00f6sten. Keine Arzttermine oder Absprachen mit Verwandtschaft und Therapeuten. Das Weinen ist die einzige Konstante. Doch auch das ver\u00e4ndert sich langsam. Es wird ruhiger und reinigender.&nbsp; Und erst jetzt merke ich, wie sehr mich die letzten eineinhalb Jahre ausgelaugt haben. Und offensichtlich sieht man es mir auch an.&nbsp; Das liegt nicht nur an den Aufgaben und der emotionalen Belastung. Wenn ich ehrlich bin, liegt es wohl zum Gro\u00dfteil daran, dass ich unf\u00e4hig bin, gesunde Grenzen zu setzen und mir sinnvolle Pausen zu nehmen.Ich meine mit sinnvollen Pausen nicht die Zeiten, wo ich ersch\u00f6pft auf die Couch falle und mich gar nicht mehr bewege.&nbsp;&nbsp;(W\u00e4hrend mein Gehirn mir erz\u00e4hlt, wie faul ich gerade bin.) Oder die Zeiten, wo ich vor einem Berg vor Aufgaben stehe, und mich still zur\u00fcck ziehe und in einem Roman verstecke. Nur um dann sp\u00e4ter alles im Schweinsgalopp erledigen zu m\u00fcssen, weil mir l\u00e4ngst der Hintern brennt.&nbsp; Ich habe gerne viel zu tun. Seltsam oder nicht, aber ich f\u00fchle mich dadurch lebendig. Ich mag das.&nbsp; Aber niemand kann nur Arbeiten. Daf\u00fcr sind wir nicht gemacht. Als Gott den Menschen erschuf, war es der sechste Tag. Am siebten Tag ruhte Gott. (Sogar Gott ruhte!)&nbsp;Der erste Tag, an dem der Mensch lebte, war ein Ruhetag.&nbsp;Ein Tag der Gemeinschaft mit Gott. Ein Tag um das Paradies zu genie\u00dfen, um spazieren zu gehen und zu reden. Ein Tag f\u00fcr F\u00fc\u00dfe hoch, f\u00fcr Kuscheln, f\u00fcrs Feiern und Tanzen. Aber wie kann so eine sinnvolle Pause aussehen? Wie gestaltet man freie Zeit? Das ist f\u00fcr mich tats\u00e4chlich eine schwierige Frage.&nbsp; Ich wei\u00df wie mein Morgen abl\u00e4uft und das entspannt mich. Aber ich wei\u00df nicht wie mein Abend abl\u00e4uft. Oft dauert mein Tag bis sp\u00e4tabends, und wenn ich dann endlich zu Hause bin, will ich nur noch ins Bett.Doch selbst wenn ich Zeit h\u00e4tte und den Abend genie\u00dfen k\u00f6nnte, tue ich das meist nicht.&nbsp;Entweder ich setze mich doch nochmal hin und bereite etwas f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag vor. Oder (was wesentlich h\u00e4ufiger vorkommt), ich versacke im Internet. Es saugt mich einfach ein und spuckt mich Stunden sp\u00e4ter wieder aus. Die letzten zwei Wochen hatte ich beinahe jeden Abend frei. Und es gab nichts vorzubereiten, so dass ich mich nicht an den Schreibtisch fl\u00fcchten konnte. Und dabei ist sie mir aufgefallen: meine \u00dcberforderung&nbsp;freie Zeit wirklich zu genie\u00dfen. Das mit den freien Abenden wird sich auch in den n\u00e4chsten Wochen nicht \u00e4ndern.&nbsp;Also habe ich nun gen\u00fcgend Raum mir zu \u00fcberlegen, wie ich aktuell und k\u00fcnftig meine Pausen verbringen m\u00f6chte.&nbsp; Inspiriert von einer herzerw\u00e4rmenden Liste von&nbsp;Wunderblick, habe ich mich hingesetzt und mir \u00fcberlegt, auf was ich mich tags\u00fcber freuen w\u00fcrde, wenn ich wei\u00df, dass ein freier Abend ansteht. Oder auch mal ein Zeitfenster tags\u00fcber. 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Das ist f\u00fcr mich ein riesen Geschenk.&nbsp;Nach dem Beitrag \u00fcber meine ersten&nbsp;Erfahrungen im Fitnessstudio&nbsp;kamen von euch so viele und tolle Ideen, wie man das Thema &#8218;Zeltpflege&#8216;&nbsp;noch angehen k\u00f6nnte. Das hat mich motiviert. Ich habe mich nun bei Freeletics eingelesen bzw. eingeguckt, mal nach Fitnessstudios f\u00fcr Frauen in der N\u00e4he geschaut und erste Kontakte zu meinem, von Papa vererbten, Fahrrad hergestellt. Mal sehen mit was davon ich warm werde.&nbsp; Ich werde das mit dem bewussten Entspannen in den n\u00e4chsten Wochen ausgiebig testen. Jesus hat mir gerade eine ruhige Zeit geschenkt, so wie er&#8217;s versprochen hat. Und das ein oder andere Entspannungsritual schafft es dann hoffentlich auch in die Zeit ab Oktober, wenn das Leben wieder einsetzt. Ach ja&#8230;das Thema mit &#8218;gesunde Grenzen setzen&#8216; steht noch aus. Auch das werde ich anpacken m\u00fcssen. Aber eins nach dem Anderen. 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