{"id":388,"date":"2017-07-25T10:09:00","date_gmt":"2017-07-25T10:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/laufforum24.de\/?p=388"},"modified":"2020-02-21T11:37:45","modified_gmt":"2020-02-21T11:37:45","slug":"ein-sommernachtstraum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nurheute.net\/?p=388","title":{"rendered":"Ein Sommernachtstraum"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\"><br>Als Kind fielen Gl\u00fchw\u00fcrmchen f\u00fcr mich in eine gemeinsame Kategorie mit Elfen und Einh\u00f6rnern: irgendwo existieren sie, zeigen sich aber nur den Auserw\u00e4hlten. Offensichtlich jedoch, geh\u00f6rte ich nicht zu dieser Gruppe.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Erwachsene verlagerte sich mein Suchen von leuchtenden Wesen, hin zu glitzernden Medaillen. Ich finde die vor allem dann attraktiv, wenn man sie im sportlichen Wettkampf gewinnen kann. &nbsp;Ein Bekannter nannte das neulich Lametta-geil. Ich nenne es Gl\u00fchw\u00fcrmchen-Ersatz.&nbsp;Nun habe ich zwar au\u00dfer Teilnehmerurkunden noch nie was mit nach Hause genommen, aber egal, die Hoffnung stirbt zuletzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und jetzt ist es mal wieder soweit:<\/p>\n\n\n\n<p>Meine sportlichen Leistungen bleiben weit hinter meinen eigenen Erwartungen zur\u00fcck. Diesmal reichen sie nicht mal f\u00fcr eine Teilnahme. Frustriert frage ich mich, ob ich die Aussicht, jemals sportlich etwas zu erreichen, auf eine Reise zu den Einh\u00f6rnern schicken muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas desillusioniert und n\u00f6lig, sitze ich neben meinem Mann im Auto. Es ist bereits dunkel und wir kommen von einer Veranstaltung zur\u00fcck, auf der ich mich kaum konzentrieren konnte. Der Vers aus 1. Tim. 4,8 \u201eDenn die k\u00f6rperliche Ert\u00fcchtigung ist zu nichts n\u00fctze&#8230;\u201c hat sich den Abend \u00fcber in meinem Kopf festgesetzt. Ein verlockender Satz&#8230;wenn man ignoriert, dass er von einem Mann stammt, der hunderte von Kilometern zu Fu\u00df zur\u00fcck gelegt hat, ohne zu kollabieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Radio l\u00e4uft das Lied \u201eFireflies\u201c. Als wir gerade von der Hauptstra\u00dfe abbiegen meint Achim pl\u00f6tzlich: \u201eMein Kollege hat gesagt, dass es dieses Jahr wohl echt viele Gl\u00fchw\u00fcrmchen gegeben hat.\u201c<br>Ich blinzle. In meinen Gedanken, sehe ich viele kleine Leuchtwesen \u00fcber einem n\u00e4chtlichen See, w\u00e4hrend zu den Kl\u00e4ngen von Owl City, im Schatten der B\u00e4ume, ein Einhorn seinen eleganten Hals zum trinken neigt.<\/p>\n\n\n\n<p>So ist auch mein impulsives:<strong>&nbsp;\u201eDie gibt\u2019s doch gar nicht.\u201c<\/strong>, zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer hitzigen Diskussion, biegt mein Mann kurzerhand ab und steuert den Parkplatz zu den Rems-Auen an. Es sei zwar eigentlich schon etwas sp\u00e4t im Jahr f\u00fcr Gl\u00fchw\u00fcrmchen, erkl\u00e4rt er, aber man k\u00f6nne es ja mal versuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich werde ganz aufgeregt. In Gedanken bitte ich Jesus inst\u00e4ndig darum ein Gl\u00fchw\u00fcrmchen f\u00fcr mich bereit zu halten, auch wenn doch jetzt nicht mehr die Zeit dazu ist. Hei\u00dft es nicht, dass Gott gerne schenkt, wenn seine Kinder ihn im Vertrauen um etwas bitten?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt Bereiche in meinem Leben, in denen schmerzliche L\u00fccken klaffen &#8211; trotz vertrauensvollem Gebet. Aber ich will daran festhalten, dass mir alles zum Besten dient. Das ist nicht immer einfach.&nbsp;<br>Aber trotz dieser unerf\u00fcllten Lebensw\u00fcnsche und trotz schlimmen Kriegen und Hungersn\u00f6ten in anderen Teilen der Erde, will ich daran glauben, dass Jesus auch eine banale und kindliche Bitte um Gl\u00fchw\u00fcrmchen erh\u00f6ren kann und wird.&nbsp;<strong>Weil er mich liebt und es liebt zu schenken.<\/strong>&nbsp;Und so steige ich mit etwas zittrigem Vertrauen, aber dem festen Entschluss der Erwartungshaltung, aus dem Auto.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Wir laufen einige Zeit am d\u00e4mmrigen Ufer entlang und wechseln dann \u00fcber eine Br\u00fccke auf die andere Seite um dort wieder zur\u00fcck zu gehen; halbe Strecke vorbei. Nichts. Mehrmals quietsche ich auf, als etwas zwischen den B\u00fcschen blinkt. Aber es ist nur das Licht der Laternen, das sich im Plastikm\u00fcll spiegel. In mir macht sich leichte, aber bittere, Entt\u00e4uschung breit.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann ruft Achim: \u201eDa ist eines!\u201c Er deutet auf einen dunklen Bereich zwischen zwei B\u00fcschen. Hektisch suchen meine Augen das Areal ab. Vor lauter Anspannung sehe ich nun lauter Lichtpunkte, die \u00fcber meine Netzhaut tanzen. Aber kein Gl\u00fchw\u00fcrmchen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJetzt ist es weg.\u201c, t\u00f6nt es neben mir.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBring mich nach Hause und zum Naschschrank. Sofort!\u201c, h\u00f6re ich mich selbst seufzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Achim macht mir Mut und er gibt sich wirklich M\u00fche noch ein Gl\u00fchw\u00fcrmchen f\u00fcr mich zu finden. So brauchen wir f\u00fcr den R\u00fcckweg deutlich l\u00e4nger. Schlie\u00dflich kommen wir doch wieder auf die H\u00f6he des Parkplatzes, und steuern die Br\u00fccke an, die uns zur\u00fcck auf die andere Flussseite bringt. Da ruft Achim zum zweiten Mal.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und diesmal sehe ich sie auch:<\/strong>&nbsp;zwei gelb leuchtende, kleine Punkte, die sanft zwischen zwei B\u00fcschen schweben.&nbsp;<br>Wie verzaubert stehe ich da und kann es nicht fassen:&nbsp;es gibt sie wirklich.&nbsp;Und Jesus hat mir zwei (!) St\u00fcck aufgehoben.&nbsp;<strong>In Gedanken juble ich Gott zu, der sich so wunderbare Gesch\u00f6pfe ausdenken kann.&nbsp;<\/strong>K\u00e4fer mit einer Gl\u00fchbirne als Po.<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fccklich gehen wir den restlichen Weg zur Br\u00fccke. Hier \u00f6ffnen sich die B\u00fcsche, zu einer kleinen Wiese, mit verstreuten, knorrigen Obstb\u00e4umchen. Der Mond&nbsp;ist aufgegangen und man sieht einige Nachtfalter. Alles ist so friedlich und sch\u00f6n, fast wie im M\u00e4rchen. Noch einmal drehe ich mich zu den B\u00fcschen um, um Danke zu sagen. Jesus wei\u00df, wie sehr ich es mir gew\u00fcnscht hatte.&nbsp;<strong>Und wie fragil an dieser Stelle mein Vertrauen war. Er hat es nicht fallen lassen.<\/strong>&nbsp;Ich will den zwei Leuchtk\u00e4fern, die inzwischen verschwunden sind, noch einmal hinterher winken, als mein Blick auf einen neuen Lichtpunkt auf der Wiese f\u00e4llt. Und dann noch einen. Und noch einen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Wiese beginnt pl\u00f6tzlich sanft zu leuchten.<\/strong>&nbsp;Bestimmt 30 Gl\u00fchw\u00fcrmchen tanzen \u00fcber die Schatten der Blumen und Grashalme, steigen auf und verlieren sich, nach und nach, in der D\u00e4mmerung. Eine Szene wie aus Shakespeares \u201aEin Sommernachtstraum\u2018. Schweigend, und mit klopfenden Herzen, beobachten wir das Schauspiel. Es ist unfassbar sch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich schlendern wir langsam zur\u00fcck zum Auto.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben einen verschwenderisch liebenden Gott. Ich kann nicht erkl\u00e4ren, warum er uns manche Schmerzen, Verluste oder unerf\u00fcllten W\u00fcnsche zumutet.&nbsp;<strong>Aber ich wei\u00df, dass er unsere gro\u00dfen und kleinen Bitten&nbsp;<\/strong><strong>h\u00f6rt und dass sie ihm nicht egal sind<\/strong>&nbsp;(auch wenn sich das manchmal so anf\u00fchlt). Er geht mit mir und mit uns durch alle H\u00f6hen und Tiefen. Er sp\u00fcrt alles mit. Und er liebt es zu schenken. Selbst wenn es nur diese kleinen-gro\u00dfen Tr\u00e4ume eines erwachsen gewordenen Kindes nach Gl\u00fchw\u00fcrmchen sind. So ist er, der Jesus.&nbsp;&#x2665;<\/p>\n\n\n\n<p>Ach: und n\u00e4chstes Jahr mach ich das Deutsche Sportabzeichen. Und zwar in Bronze. Das glitzert bestimmt sch\u00f6n. Macht jemand mit?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Kind fielen Gl\u00fchw\u00fcrmchen f\u00fcr mich in eine gemeinsame Kategorie mit Elfen und Einh\u00f6rnern: irgendwo existieren sie, zeigen sich aber nur den Auserw\u00e4hlten. Offensichtlich jedoch, geh\u00f6rte ich nicht zu dieser Gruppe. Als Erwachsene verlagerte sich mein Suchen von leuchtenden Wesen, hin zu glitzernden Medaillen. Ich finde die vor allem dann attraktiv, wenn man sie im sportlichen Wettkampf gewinnen kann. &nbsp;Ein Bekannter nannte das neulich Lametta-geil. Ich nenne es Gl\u00fchw\u00fcrmchen-Ersatz.&nbsp;Nun habe ich zwar au\u00dfer Teilnehmerurkunden noch nie was mit nach Hause genommen, aber egal, die Hoffnung stirbt zuletzt. Und jetzt ist es mal wieder soweit: Meine sportlichen Leistungen bleiben weit hinter meinen eigenen Erwartungen zur\u00fcck. Diesmal reichen sie nicht mal f\u00fcr eine Teilnahme. Frustriert frage ich mich, ob ich die Aussicht, jemals sportlich etwas zu erreichen, auf eine Reise zu den Einh\u00f6rnern schicken muss. Etwas desillusioniert und n\u00f6lig, sitze ich neben meinem Mann im Auto. Es ist bereits dunkel und wir kommen von einer Veranstaltung zur\u00fcck, auf der ich mich kaum konzentrieren konnte. Der Vers aus 1. Tim. 4,8 \u201eDenn die k\u00f6rperliche Ert\u00fcchtigung ist zu nichts n\u00fctze&#8230;\u201c hat sich den Abend \u00fcber in meinem Kopf festgesetzt. Ein verlockender Satz&#8230;wenn man ignoriert, dass er von einem Mann stammt, der hunderte von Kilometern zu Fu\u00df zur\u00fcck gelegt hat, ohne zu kollabieren.&nbsp; Im Radio l\u00e4uft das Lied \u201eFireflies\u201c. Als wir gerade von der Hauptstra\u00dfe abbiegen meint Achim pl\u00f6tzlich: \u201eMein Kollege hat gesagt, dass es dieses Jahr wohl echt viele Gl\u00fchw\u00fcrmchen gegeben hat.\u201cIch blinzle. In meinen Gedanken, sehe ich viele kleine Leuchtwesen \u00fcber einem n\u00e4chtlichen See, w\u00e4hrend zu den Kl\u00e4ngen von Owl City, im Schatten der B\u00e4ume, ein Einhorn seinen eleganten Hals zum trinken neigt. So ist auch mein impulsives:&nbsp;\u201eDie gibt\u2019s doch gar nicht.\u201c, zu erkl\u00e4ren. Nach einer hitzigen Diskussion, biegt mein Mann kurzerhand ab und steuert den Parkplatz zu den Rems-Auen an. Es sei zwar eigentlich schon etwas sp\u00e4t im Jahr f\u00fcr Gl\u00fchw\u00fcrmchen, erkl\u00e4rt er, aber man k\u00f6nne es ja mal versuchen. Ich werde ganz aufgeregt. In Gedanken bitte ich Jesus inst\u00e4ndig darum ein Gl\u00fchw\u00fcrmchen f\u00fcr mich bereit zu halten, auch wenn doch jetzt nicht mehr die Zeit dazu ist. Hei\u00dft es nicht, dass Gott gerne schenkt, wenn seine Kinder ihn im Vertrauen um etwas bitten?&nbsp; Es gibt Bereiche in meinem Leben, in denen schmerzliche L\u00fccken klaffen &#8211; trotz vertrauensvollem Gebet. Aber ich will daran festhalten, dass mir alles zum Besten dient. Das ist nicht immer einfach.&nbsp;Aber trotz dieser unerf\u00fcllten Lebensw\u00fcnsche und trotz schlimmen Kriegen und Hungersn\u00f6ten in anderen Teilen der Erde, will ich daran glauben, dass Jesus auch eine banale und kindliche Bitte um Gl\u00fchw\u00fcrmchen erh\u00f6ren kann und wird.&nbsp;Weil er mich liebt und es liebt zu schenken.&nbsp;Und so steige ich mit etwas zittrigem Vertrauen, aber dem festen Entschluss der Erwartungshaltung, aus dem Auto. &nbsp;Wir laufen einige Zeit am d\u00e4mmrigen Ufer entlang und wechseln dann \u00fcber eine Br\u00fccke auf die andere Seite um dort wieder zur\u00fcck zu gehen; halbe Strecke vorbei. Nichts. Mehrmals quietsche ich auf, als etwas zwischen den B\u00fcschen blinkt. Aber es ist nur das Licht der Laternen, das sich im Plastikm\u00fcll spiegel. In mir macht sich leichte, aber bittere, Entt\u00e4uschung breit. Dann ruft Achim: \u201eDa ist eines!\u201c Er deutet auf einen dunklen Bereich zwischen zwei B\u00fcschen. Hektisch suchen meine Augen das Areal ab. Vor lauter Anspannung sehe ich nun lauter Lichtpunkte, die \u00fcber meine Netzhaut tanzen. Aber kein Gl\u00fchw\u00fcrmchen.&nbsp; \u201eJetzt ist es weg.\u201c, t\u00f6nt es neben mir.&nbsp; \u201eBring mich nach Hause und zum Naschschrank. Sofort!\u201c, h\u00f6re ich mich selbst seufzen.&nbsp; Achim macht mir Mut und er gibt sich wirklich M\u00fche noch ein Gl\u00fchw\u00fcrmchen f\u00fcr mich zu finden. So brauchen wir f\u00fcr den R\u00fcckweg deutlich l\u00e4nger. Schlie\u00dflich kommen wir doch wieder auf die H\u00f6he des Parkplatzes, und steuern die Br\u00fccke an, die uns zur\u00fcck auf die andere Flussseite bringt. Da ruft Achim zum zweiten Mal.&nbsp; Und diesmal sehe ich sie auch:&nbsp;zwei gelb leuchtende, kleine Punkte, die sanft zwischen zwei B\u00fcschen schweben.&nbsp;Wie verzaubert stehe ich da und kann es nicht fassen:&nbsp;es gibt sie wirklich.&nbsp;Und Jesus hat mir zwei (!) St\u00fcck aufgehoben.&nbsp;In Gedanken juble ich Gott zu, der sich so wunderbare Gesch\u00f6pfe ausdenken kann.&nbsp;K\u00e4fer mit einer Gl\u00fchbirne als Po. Gl\u00fccklich gehen wir den restlichen Weg zur Br\u00fccke. Hier \u00f6ffnen sich die B\u00fcsche, zu einer kleinen Wiese, mit verstreuten, knorrigen Obstb\u00e4umchen. Der Mond&nbsp;ist aufgegangen und man sieht einige Nachtfalter. Alles ist so friedlich und sch\u00f6n, fast wie im M\u00e4rchen. Noch einmal drehe ich mich zu den B\u00fcschen um, um Danke zu sagen. Jesus wei\u00df, wie sehr ich es mir gew\u00fcnscht hatte.&nbsp;Und wie fragil an dieser Stelle mein Vertrauen war. Er hat es nicht fallen lassen.&nbsp;Ich will den zwei Leuchtk\u00e4fern, die inzwischen verschwunden sind, noch einmal hinterher winken, als mein Blick auf einen neuen Lichtpunkt auf der Wiese f\u00e4llt. Und dann noch einen. Und noch einen. Die Wiese beginnt pl\u00f6tzlich sanft zu leuchten.&nbsp;Bestimmt 30 Gl\u00fchw\u00fcrmchen tanzen \u00fcber die Schatten der Blumen und Grashalme, steigen auf und verlieren sich, nach und nach, in der D\u00e4mmerung. Eine Szene wie aus Shakespeares \u201aEin Sommernachtstraum\u2018. Schweigend, und mit klopfenden Herzen, beobachten wir das Schauspiel. Es ist unfassbar sch\u00f6n. Schlie\u00dflich schlendern wir langsam zur\u00fcck zum Auto. Wir haben einen verschwenderisch liebenden Gott. Ich kann nicht erkl\u00e4ren, warum er uns manche Schmerzen, Verluste oder unerf\u00fcllten W\u00fcnsche zumutet.&nbsp;Aber ich wei\u00df, dass er unsere gro\u00dfen und kleinen Bitten&nbsp;h\u00f6rt und dass sie ihm nicht egal sind&nbsp;(auch wenn sich das manchmal so anf\u00fchlt). Er geht mit mir und mit uns durch alle H\u00f6hen und Tiefen. Er sp\u00fcrt alles mit. Und er liebt es zu schenken. 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