{"id":287,"date":"2018-08-28T06:58:00","date_gmt":"2018-08-28T06:58:00","guid":{"rendered":"https:\/\/laufforum24.de\/?p=287"},"modified":"2020-02-21T19:16:54","modified_gmt":"2020-02-21T19:16:54","slug":"der-herbst-naht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nurheute.net\/?p=287","title":{"rendered":"Der Herbst naht"},"content":{"rendered":"\n<p>Wer diesen Blog schon eine Weile verfolgt wei\u00df wie sehr ich das Listenschreiben liebe. Vor allem die &#8218;Bucketlists&#8216;.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Bucketlist, ist eine Liste, auf die man alle Dinge schreiben kann, die man (in der jeweiligen Jahreszeit) gerne tun m\u00f6chte. Dinge, die einen zum L\u00e4cheln oder Jauchzen bringen, die gl\u00fccklich machen und das Gef\u00fchl von Zuhause vermitteln. Das k\u00f6nnen ganz einfache Dinge sein, wie z.B. sich eine halbe Stunde Zeit nehmen, das Lieblingsgetr\u00e4nk trinken und dabei barfu\u00df durch den Garten laufen &#8211; wenn man denn einen hat. Sonst tut&#8217;s auch ein Park. Mein Opa hat dieses Barfu\u00dflaufen \u00fcbrigens so geliebt, dass er sich das zu jeder Jahreszeit geg\u00f6nnt hat. Was Omas Nerven ein bisschen strapazierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Listen sind etwas Besonderes f\u00fcr mich geworden. Nicht nur das Umsetzen der einzelnen Sachen, schon das Aufschreiben und mir bewusst machen, was ich gerne tun w\u00fcrde, zelebriere ich inzwischen.<br>Dennoch bleibt es eine Herausforderung f\u00fcr mich, anschlie\u00dfend tats\u00e4chlich Raum f\u00fcr all diese Dinge zu schaffen. Es gelingt mir nicht immer. Am Ende bleiben meist Sachen \u00fcbrig, die ich nicht umgesetzt habe. Das ist aber nicht schlimm.<br>Am Anfang habe ich diese Listen nur f\u00fcr die kalten Monate gemacht. Doch inzwischen schreibe ich sie f\u00fcr jede Jahreszeit, weil sie mir helfen allt\u00e4gliche Momente bewusster zu erleben und zu feiern. Oder besondere Momente \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich zu machen. Oft braucht das gar nicht viel. Meist reicht es, wenn man Dingen Priorit\u00e4t gibt und ihnen Raum schafft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bibel sagt, dass wir unsere Zeit &#8218;auskaufen&#8216; sollen. Das hei\u00dft, wir sollen sie bewusst nutzen und nicht einfach verstreichen lassen. Das meint sie vor allem im Bezug auf Jesus. Doch auch generell d\u00fcrfen (und m\u00fcssen) wir entscheiden, wie wir unsere 24 Stunden pro Tag einsetzen. Ein Gro\u00dfteil wird f\u00fcr Arbeit und Verpflichtungen draufgehen. Doch auch hier haben wir die Wahl mit welcher Haltung und mit welcher Pr\u00e4senz wir unsere Aufgaben tun. F\u00fcr unsere Freizeit gilt das umso mehr.<br>Mein Ziel ist es m\u00f6glichst viel Zeit mit und f\u00fcr Jesus zu verbringen. Das gelingt mal besser, mal schlechter. Bucketlists sind nun keine rein christliche Angelegenheit, trotzdem sind es f\u00fcr mich Dinge, die mich in die Anbetung treiben. Sie zeigen mir, wie viel Grund zur Dankbarkeit habe und wie voll mein Alltag mit Sch\u00f6nheit und Privilegien ist. Geschenke eines liebenden Gottes. Au\u00dferdem helfen mir diese Momente aufzutanken und mich wieder mit Energie in meine Arbeit zu st\u00fcrzen.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Zimtschnecken backen (und sie an einem liebevoll gedeckten Kaffeetisch essen)<\/li><li>Bunte Bl\u00e4tter sammeln<\/li><li>Mit Achim ins Kino gehen<\/li><li>Morgens \u00fcber die Felder spazieren und den feuchten Nebel auf dem Gesicht sp\u00fcren<\/li><li>An einem Regentag auf die Couch kuscheln und ein Buch lesen<\/li><li>K\u00fcrbissuppe essen<\/li><li>In meinem Lieblingscaf\u00e9 sitzen und schreiben<\/li><li>Das erste Mal mit dicken Socken, Strumpfhosen und langem Pulli durch die Wohnung tanzen<\/li><li>Ein kleines Weingut besuchen, in den Weinbergen neuen Wein trinken und Flammkuchen essen<\/li><li>Im dm Kerzen shoppen<\/li><li>Lagerfeuer mit Freunden<\/li><li>In einem Freizeitpark Achterbahn fahren<\/li><li>Ein Ausflug mit meiner Gemeinde, mit Lagerfeuer, Gitarre und Steckerlbrot<\/li><li>Die Balkonk\u00e4sten mit winterharten Pflanzen h\u00fcbsch machen und danach in eine Decke gewickelt \u00fcber die Stadt schauen<\/li><li>Eine Herbstwanderung mit Freunden<\/li><li>Pilze sammeln (sich dann doch unsicher sein, beim Rewe Pilze kaufen und diese essen)<\/li><li>Ein Wellnesstag mit einer Freundin<\/li><li>Einen K\u00fcrbis beschnitzen<\/li><li>An einem Fluss entlang spazieren und die Nase in die Sonne halten<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer diesen Blog schon eine Weile verfolgt wei\u00df wie sehr ich das Listenschreiben liebe. Vor allem die &#8218;Bucketlists&#8216;. Eine Bucketlist, ist eine Liste, auf die man alle Dinge schreiben kann, die man (in der jeweiligen Jahreszeit) gerne tun m\u00f6chte. Dinge, die einen zum L\u00e4cheln oder Jauchzen bringen, die gl\u00fccklich machen und das Gef\u00fchl von Zuhause vermitteln. Das k\u00f6nnen ganz einfache Dinge sein, wie z.B. sich eine halbe Stunde Zeit nehmen, das Lieblingsgetr\u00e4nk trinken und dabei barfu\u00df durch den Garten laufen &#8211; wenn man denn einen hat. Sonst tut&#8217;s auch ein Park. Mein Opa hat dieses Barfu\u00dflaufen \u00fcbrigens so geliebt, dass er sich das zu jeder Jahreszeit geg\u00f6nnt hat. Was Omas Nerven ein bisschen strapazierte. Diese Listen sind etwas Besonderes f\u00fcr mich geworden. Nicht nur das Umsetzen der einzelnen Sachen, schon das Aufschreiben und mir bewusst machen, was ich gerne tun w\u00fcrde, zelebriere ich inzwischen.Dennoch bleibt es eine Herausforderung f\u00fcr mich, anschlie\u00dfend tats\u00e4chlich Raum f\u00fcr all diese Dinge zu schaffen. Es gelingt mir nicht immer. Am Ende bleiben meist Sachen \u00fcbrig, die ich nicht umgesetzt habe. Das ist aber nicht schlimm.Am Anfang habe ich diese Listen nur f\u00fcr die kalten Monate gemacht. Doch inzwischen schreibe ich sie f\u00fcr jede Jahreszeit, weil sie mir helfen allt\u00e4gliche Momente bewusster zu erleben und zu feiern. Oder besondere Momente \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich zu machen. Oft braucht das gar nicht viel. Meist reicht es, wenn man Dingen Priorit\u00e4t gibt und ihnen Raum schafft. Die Bibel sagt, dass wir unsere Zeit &#8218;auskaufen&#8216; sollen. Das hei\u00dft, wir sollen sie bewusst nutzen und nicht einfach verstreichen lassen. Das meint sie vor allem im Bezug auf Jesus. Doch auch generell d\u00fcrfen (und m\u00fcssen) wir entscheiden, wie wir unsere 24 Stunden pro Tag einsetzen. Ein Gro\u00dfteil wird f\u00fcr Arbeit und Verpflichtungen draufgehen. Doch auch hier haben wir die Wahl mit welcher Haltung und mit welcher Pr\u00e4senz wir unsere Aufgaben tun. F\u00fcr unsere Freizeit gilt das umso mehr.Mein Ziel ist es m\u00f6glichst viel Zeit mit und f\u00fcr Jesus zu verbringen. Das gelingt mal besser, mal schlechter. Bucketlists sind nun keine rein christliche Angelegenheit, trotzdem sind es f\u00fcr mich Dinge, die mich in die Anbetung treiben. Sie zeigen mir, wie viel Grund zur Dankbarkeit habe und wie voll mein Alltag mit Sch\u00f6nheit und Privilegien ist. Geschenke eines liebenden Gottes. Au\u00dferdem helfen mir diese Momente aufzutanken und mich wieder mit Energie in meine Arbeit zu st\u00fcrzen. Zimtschnecken backen (und sie an einem liebevoll gedeckten Kaffeetisch essen) Bunte Bl\u00e4tter sammeln Mit Achim ins Kino gehen Morgens \u00fcber die Felder spazieren und den feuchten Nebel auf dem Gesicht sp\u00fcren An einem Regentag auf die Couch kuscheln und ein Buch lesen K\u00fcrbissuppe essen In meinem Lieblingscaf\u00e9 sitzen und schreiben Das erste Mal mit dicken Socken, Strumpfhosen und langem Pulli durch die Wohnung tanzen Ein kleines Weingut besuchen, in den Weinbergen neuen Wein trinken und Flammkuchen essen Im dm Kerzen shoppen Lagerfeuer mit Freunden In einem Freizeitpark Achterbahn fahren Ein Ausflug mit meiner Gemeinde, mit Lagerfeuer, Gitarre und Steckerlbrot Die Balkonk\u00e4sten mit winterharten Pflanzen h\u00fcbsch machen und danach in eine Decke gewickelt \u00fcber die Stadt schauen Eine Herbstwanderung mit Freunden Pilze sammeln (sich dann doch unsicher sein, beim Rewe Pilze kaufen und diese essen) Ein Wellnesstag mit einer Freundin Einen K\u00fcrbis beschnitzen An einem Fluss entlang spazieren und die Nase in die Sonne halten<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":551,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[8,56],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nurheute.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/287"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nurheute.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nurheute.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nurheute.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nurheute.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=287"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nurheute.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/287\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":288,"href":"http:\/\/nurheute.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/287\/revisions\/288"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nurheute.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/551"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nurheute.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=287"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nurheute.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=287"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nurheute.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=287"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}