{"id":155,"date":"2019-04-23T18:30:00","date_gmt":"2019-04-23T18:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/laufforum24.de\/?p=155"},"modified":"2020-02-21T20:00:17","modified_gmt":"2020-02-21T20:00:17","slug":"noch-kein-ostertext","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nurheute.net\/?p=155","title":{"rendered":"Noch kein Ostertext"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein kurzer Text. Ehrlichkeit ist nicht immer leicht, vor allem nicht vor sich selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin gef\u00fchlt mit etwas Verz\u00f6gerung in das Osterfest hinein gestolpert. Erst das Biblicum (geschafft!! Piima!), dann ein Tag voller Kopfschmerzen und pl\u00f6tzlich war Ostersonntag. Bis ich realisiert habe, dass das h\u00f6chste Fest des Jahres bereits mit Osterbrot und dem Auferstehungsruf in vollem Gange ist, waren die Tische schon wieder abger\u00e4umt, das Geschirr gesp\u00fclt, die Menschen umarmt und alle auf dem Weg nach Hause. Ich stolperte etwas benommen hinter meinem Mann her, bereits sp\u00fcrend, dass eine fiese Postpredigtdepression nach mir greift.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ist es Ostermontag und Sp\u00e4tabends. Ich sitze irgendwo im Schwarzwald in einem kleinen Dorf, mit wackeligem WLAN aber einem wundersch\u00f6nen Osterbrunnen. Mein Kopf ist voll mit Dankbarkeit, Trauer und Sehnsucht.<br>Es war mal wieder alles zu schnell f\u00fcr mich, die letzten Tage. Inzwischen verstehe ich es immer besser, warum die fern\u00f6stlichen Kulturen \u00fcber mehrere Tage oder sogar Wochen feiern. Das gibt einem die M\u00f6glichkeit zu realisieren, dass es nun soweit ist, dass es tats\u00e4chlich passiert. Zumindest stelle ich mir das so vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chsten Tage werde ich hoffentlich immer wieder mal ein paar Stunden Zeit haben nichts weiter zu tun als da zu sein, herum zu sitzen und die Gedanken zu sortieren. Ein wenig Sabbat nachzuholen und der Seele die M\u00f6glichkeit zu geben, zur Ruhe zu kommen.<br>Der Text, den ich eigentlich schreiben wollte weigert sich, sich fangen zu lassen. Wie ein glitschiger Fisch, rutscht mir der zentrale Gedanke immer wieder durch die Finger. Also warten. Warten und ruhig werden.<br>Und Zeit mit Jesus verbringen. Keine &#8218;Arbeitstreffen&#8216; f\u00fcr Predigt oder einen Test. Sondern Gemeinschaft einfach um der Gemeinschaft willen. Das ist der Plan.<\/p>\n\n\n\n<p>(Und f\u00fcr diese paar Zeilen habe ich nun tats\u00e4chlich vier Stunden gebraucht. Manchmal will&#8217;s einfach nicht. F\u00fchlt euch umarmt, ihr Lieben.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kurzer Text. Ehrlichkeit ist nicht immer leicht, vor allem nicht vor sich selbst. Ich bin gef\u00fchlt mit etwas Verz\u00f6gerung in das Osterfest hinein gestolpert. Erst das Biblicum (geschafft!! Piima!), dann ein Tag voller Kopfschmerzen und pl\u00f6tzlich war Ostersonntag. Bis ich realisiert habe, dass das h\u00f6chste Fest des Jahres bereits mit Osterbrot und dem Auferstehungsruf in vollem Gange ist, waren die Tische schon wieder abger\u00e4umt, das Geschirr gesp\u00fclt, die Menschen umarmt und alle auf dem Weg nach Hause. Ich stolperte etwas benommen hinter meinem Mann her, bereits sp\u00fcrend, dass eine fiese Postpredigtdepression nach mir greift. Nun ist es Ostermontag und Sp\u00e4tabends. Ich sitze irgendwo im Schwarzwald in einem kleinen Dorf, mit wackeligem WLAN aber einem wundersch\u00f6nen Osterbrunnen. Mein Kopf ist voll mit Dankbarkeit, Trauer und Sehnsucht.Es war mal wieder alles zu schnell f\u00fcr mich, die letzten Tage. Inzwischen verstehe ich es immer besser, warum die fern\u00f6stlichen Kulturen \u00fcber mehrere Tage oder sogar Wochen feiern. Das gibt einem die M\u00f6glichkeit zu realisieren, dass es nun soweit ist, dass es tats\u00e4chlich passiert. Zumindest stelle ich mir das so vor. Die n\u00e4chsten Tage werde ich hoffentlich immer wieder mal ein paar Stunden Zeit haben nichts weiter zu tun als da zu sein, herum zu sitzen und die Gedanken zu sortieren. Ein wenig Sabbat nachzuholen und der Seele die M\u00f6glichkeit zu geben, zur Ruhe zu kommen.Der Text, den ich eigentlich schreiben wollte weigert sich, sich fangen zu lassen. Wie ein glitschiger Fisch, rutscht mir der zentrale Gedanke immer wieder durch die Finger. Also warten. Warten und ruhig werden.Und Zeit mit Jesus verbringen. Keine &#8218;Arbeitstreffen&#8216; f\u00fcr Predigt oder einen Test. Sondern Gemeinschaft einfach um der Gemeinschaft willen. Das ist der Plan. (Und f\u00fcr diese paar Zeilen habe ich nun tats\u00e4chlich vier Stunden gebraucht. Manchmal will&#8217;s einfach nicht. 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