{"id":1390,"date":"2022-11-10T11:41:53","date_gmt":"2022-11-10T09:41:53","guid":{"rendered":"http:\/\/nurheute.net\/?p=1390"},"modified":"2022-11-10T14:53:31","modified_gmt":"2022-11-10T12:53:31","slug":"wo-war-ich-stehen-geblieben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nurheute.net\/?p=1390","title":{"rendered":"Wo war ich stehen geblieben?"},"content":{"rendered":"\n<p>Fr\u00fchst\u00fcck bei einer Freundin. Der kleine Sohn w\u00fchlt im Nebenraum ger\u00e4uschvoll in seiner Legokiste, wir trinken Kaffee und essen Fr\u00fchst\u00fcckskuchen. So k\u00f6nnte jeder Tag anfangen: Mit netten Menschen,&nbsp; S\u00fc\u00dfkram auf dem Teller und resigniertem Gel\u00e4chter &#8211; weil es mit der Unterhaltung nicht klappt.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn es ist einer dieser Tage, an denen ich keinen geraden Satz herausbekomme. Meine Gedanken sind z\u00e4h und flattern gleichzeitig. Sp\u00e4testens bei der Mitte des Satzes schiebt sich ein neuer Gedanke dazwischen und ich verliere den Faden. Der \u00fcbern\u00e4chtigten Freundin geht es nicht viel besser. &#8222;Wo war ich nochmal stehen geblieben?&#8220;, ist die Frage, die sich durch den kompletten Morgen zieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Blog geht es mir \u00e4hnlich. Eigentlich wollte ich gar keine Schreibpause machen. Eigentlich war ich doch gerade dabei ein paar Ideen nachzugehen. Doch dann kam was dazwischen\u2026irgendwie\u2026und pl\u00f6tzlich sind Monate vergangen (oder Jahre? Ich trau mich grad gar nicht nachzuschauen). Und die Frage bleibt: &#8222;Wo war ich eigentlich stehen geblieben?&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor ich meine Worte zusammensammle, den Faden suche und wieder aufnehme, wollte ich Danke sagen und euch kurz mit reinnehmen, was los war.<\/p>\n\n\n\n<p>Danke f\u00fcr eure lieben Kommentare, Mails und Nachrichten (danke Bianca f\u00fcr den endg\u00fcltigen &#8218;Schubbs&#8216;). Es bedeutet mir so viel, dass ihr mich begleitet und euch die Zeit nehmt meine Texte zu lesen. Und ich bin Jesus so dankbar, dass er immer wieder meine Worte benutzt um seine Worte auszudr\u00fccken. Das mitzubekommen ist f\u00fcr mich Riesenmotivation und Segen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was war:<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich nichts dramatisches. Als Corona kam und das Leben auf Pause gesetzt hat, beschloss ich, die Zeit zu nutzen um endlich mein Theologiestudium abzuschlie\u00dfen. Und das habe ich getan. Allerdings hatte das viel &#8211; sehr viel &#8211; mit Schreibkram zu tun. Also hab ich geschrieben. Entweder f\u00fcr das Studium oder an einer Predigt oder an Andachten. Es war eine sch\u00f6ne und intensive Zeit (okay\u2026manchmal war sie echt \u00e4tzend \ud83d\ude42 ). Aber am Ende des Tages&nbsp; blieben kaum Worte \u00fcbrig. Weder f\u00fcr Tagebuch, noch f\u00fcr Blog. Vor sechs Wochen habe ich das Studium nun abgeschlossen. Das Tagebuch liegt wieder auf Mamas Sekret\u00e4r, allerdings habe ich noch nichts reingeschrieben. Die Zeit kommt jetzt aber wieder. Hoffentlich. Und die Zeit f\u00fcr den Blog auch.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Dank nochmal f\u00fcr eure Treue und Geduld.<\/p>\n\n\n\n<p>Muss mich jetzt nur noch dran erinnern, wo ich eigentlich stehen geblieben war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fr\u00fchst\u00fcck bei einer Freundin. Der kleine Sohn w\u00fchlt im Nebenraum ger\u00e4uschvoll in seiner Legokiste, wir trinken Kaffee und essen Fr\u00fchst\u00fcckskuchen. So k\u00f6nnte jeder Tag anfangen: Mit netten Menschen,&nbsp; S\u00fc\u00dfkram auf dem Teller und resigniertem Gel\u00e4chter &#8211; weil es mit der Unterhaltung nicht klappt. Denn es ist einer dieser Tage, an denen ich keinen geraden Satz herausbekomme. Meine Gedanken sind z\u00e4h und flattern gleichzeitig. Sp\u00e4testens bei der Mitte des Satzes schiebt sich ein neuer Gedanke dazwischen und ich verliere den Faden. 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Und ich bin Jesus so dankbar, dass er immer wieder meine Worte benutzt um seine Worte auszudr\u00fccken. Das mitzubekommen ist f\u00fcr mich Riesenmotivation und Segen. Was war: Eigentlich nichts dramatisches. Als Corona kam und das Leben auf Pause gesetzt hat, beschloss ich, die Zeit zu nutzen um endlich mein Theologiestudium abzuschlie\u00dfen. Und das habe ich getan. Allerdings hatte das viel &#8211; sehr viel &#8211; mit Schreibkram zu tun. Also hab ich geschrieben. Entweder f\u00fcr das Studium oder an einer Predigt oder an Andachten. Es war eine sch\u00f6ne und intensive Zeit (okay\u2026manchmal war sie echt \u00e4tzend \ud83d\ude42 ). Aber am Ende des Tages&nbsp; blieben kaum Worte \u00fcbrig. Weder f\u00fcr Tagebuch, noch f\u00fcr Blog. Vor sechs Wochen habe ich das Studium nun abgeschlossen. Das Tagebuch liegt wieder auf Mamas Sekret\u00e4r, allerdings habe ich noch nichts reingeschrieben. Die Zeit kommt jetzt aber wieder. Hoffentlich. Und die Zeit f\u00fcr den Blog auch. 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