{"id":1342,"date":"2021-10-19T04:17:00","date_gmt":"2021-10-19T02:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nurheute.net\/?p=1342"},"modified":"2021-10-18T18:37:23","modified_gmt":"2021-10-18T16:37:23","slug":"lieber-schwitzend-bergauf-als-holzweg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nurheute.net\/?p=1342","title":{"rendered":"Lieber schwitzend bergauf als Holzweg"},"content":{"rendered":"\n<p>Letzte Woche hat mein Mann f\u00fcr unsere Gemeindemail den Input geschrieben. Und seitdem gehen mir seine Worte nicht mehr aus dem Kopf. Daher m\u00f6chte ich den Input gerne mit euch teilen. Und der Gatte hat seinen Text sogar freiwillig frei gegeben. \ud83d\ude42 Viel Spa\u00df damit! <br><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><em><strong>Wir sind also von einer gro\u00dfen Schar von Zeugen umgeben, deren Leben uns zeigt, dass es durch den Glauben m\u00f6glich ist, den uns aufgetragenen Kampf zu bestehen. Deshalb wollen auch wir \u2013 wie L\u00e4ufer bei einem Wettkampf \u2013 mit aller Ausdauer dem Ziel entgegenlaufen. Wir wollen alles ablegen, was uns beim Laufen hindert, uns von der S\u00fcnde trennen, die uns so leicht gefangen nimmt und unseren Blick auf Jesus richten, den Wegbereiter des Glaubens, der uns ans Ziel vorausgegangen ist. Weil Jesus wusste, welche Freude auf ihn wartete, nahm er den Tod am Kreuz auf sich, und auch die Schande, die damit verbunden war, konnte ihn nicht abschrecken. Deshalb sitzt er jetzt auf dem Thron im Himmel an Gottes rechter Seite.\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 Hebr. 12,1-2<\/strong><\/em>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Zu diesem Vers stand in meinem Andachtsbuch der Satz: \u201eWer Jesus anschaut, wird immer tiefer in die Freude gef\u00fchrt.\u201c Zugegebenerma\u00dfen nicht die erste Schlussfolgerung, auf die ich selbst gekommen w\u00e4re. So viel \u00fcber Kampf, Ausdauer, Tod und Schande steht in diesem Vers \u00fcber den Weg der an das Ziel f\u00fchrt. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber ja, trotz aller Schwierigkeiten auf dem Weg hat man doch zumindest die Freude, dass man sich sicher sein darf auf dem richtigen Weg zu sein, dass der Weg ein Ziel hat und kein Holzweg ist, und dass wir auf dem Weg auch vorankommen, ein St\u00fcck weiter sind, eine Etappe geschafft haben, es nicht mehr so weit zum Ziel ist wie fr\u00fcher. Trotz aller Anstrengung ist das eine Freude, die uns ein bequemer Irrweg niemals bieten kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Was den Weg und seine Schwierigkeiten an sich anbelangt habe ich mich an meine Theoriestunden f\u00fcr den Motorradf\u00fchrerschein erinnert. Wir haben dort gelernt, dass man sich beim Kurvenfahren mit dem Gewicht hineinlehnt, am Gas bleibt und in Richtung Kurvenausgang schaut. Man darf nicht auf den Fahrbahnrand und Graben schauen und anfangen sich zu fragen: Oh weh, hoffentlich fahre ich da nicht rein. Wo man hinschaut, da f\u00e4hrt man auch hin. Deshalb reicht es aus, ab und zu den Blick schweifen zu lassen zwischen Vorderrad und Kurvenende, um zu sehen ob da nicht etwas auf dem Weg liegt. <br>Aber Ziel und Fokus ist das, was hinter der Kurve kommt, nicht der Graben. Und unser Ziel ist, wer hinter der Kurve auf uns wartet, n\u00e4mlich Jesus.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzte Woche hat mein Mann f\u00fcr unsere Gemeindemail den Input geschrieben. Und seitdem gehen mir seine Worte nicht mehr aus dem Kopf. Daher m\u00f6chte ich den Input gerne mit euch teilen. Und der Gatte hat seinen Text sogar freiwillig frei gegeben. \ud83d\ude42 Viel Spa\u00df damit! Wir sind also von einer gro\u00dfen Schar von Zeugen umgeben, deren Leben uns zeigt, dass es durch den Glauben m\u00f6glich ist, den uns aufgetragenen Kampf zu bestehen. Deshalb wollen auch wir \u2013 wie L\u00e4ufer bei einem Wettkampf \u2013 mit aller Ausdauer dem Ziel entgegenlaufen. Wir wollen alles ablegen, was uns beim Laufen hindert, uns von der S\u00fcnde trennen, die uns so leicht gefangen nimmt und unseren Blick auf Jesus richten, den Wegbereiter des Glaubens, der uns ans Ziel vorausgegangen ist. Weil Jesus wusste, welche Freude auf ihn wartete, nahm er den Tod am Kreuz auf sich, und auch die Schande, die damit verbunden war, konnte ihn nicht abschrecken. Deshalb sitzt er jetzt auf dem Thron im Himmel an Gottes rechter Seite.\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 Hebr. 12,1-2\u00a0 Zu diesem Vers stand in meinem Andachtsbuch der Satz: \u201eWer Jesus anschaut, wird immer tiefer in die Freude gef\u00fchrt.\u201c Zugegebenerma\u00dfen nicht die erste Schlussfolgerung, auf die ich selbst gekommen w\u00e4re. So viel \u00fcber Kampf, Ausdauer, Tod und Schande steht in diesem Vers \u00fcber den Weg der an das Ziel f\u00fchrt. Aber ja, trotz aller Schwierigkeiten auf dem Weg hat man doch zumindest die Freude, dass man sich sicher sein darf auf dem richtigen Weg zu sein, dass der Weg ein Ziel hat und kein Holzweg ist, und dass wir auf dem Weg auch vorankommen, ein St\u00fcck weiter sind, eine Etappe geschafft haben, es nicht mehr so weit zum Ziel ist wie fr\u00fcher. Trotz aller Anstrengung ist das eine Freude, die uns ein bequemer Irrweg niemals bieten kann. Was den Weg und seine Schwierigkeiten an sich anbelangt habe ich mich an meine Theoriestunden f\u00fcr den Motorradf\u00fchrerschein erinnert. Wir haben dort gelernt, dass man sich beim Kurvenfahren mit dem Gewicht hineinlehnt, am Gas bleibt und in Richtung Kurvenausgang schaut. Man darf nicht auf den Fahrbahnrand und Graben schauen und anfangen sich zu fragen: Oh weh, hoffentlich fahre ich da nicht rein. Wo man hinschaut, da f\u00e4hrt man auch hin. Deshalb reicht es aus, ab und zu den Blick schweifen zu lassen zwischen Vorderrad und Kurvenende, um zu sehen ob da nicht etwas auf dem Weg liegt. Aber Ziel und Fokus ist das, was hinter der Kurve kommt, nicht der Graben. 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