{"id":1070,"date":"2020-12-08T08:18:00","date_gmt":"2020-12-08T06:18:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nurheute.net\/?p=1070"},"modified":"2020-12-07T08:19:11","modified_gmt":"2020-12-07T06:19:11","slug":"beruehrt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nurheute.net\/?p=1070","title":{"rendered":"Ber\u00fchrt"},"content":{"rendered":"\n<p>Kennt ihr das? Man liest einen Text und ist innerlich ber\u00fchrt, weil er Worte f\u00fcr etwas findet, was man selbst lange empfunden hat, aber nicht richtig greifen konnte. Und pl\u00f6tzlich liegt es vor einem, klar und (be)greifbar. Man liest den Abschnitt immer wieder, horcht in sich hinein, stupst die Empfindungen an, die in einem aufsteigen. Manchmal muss ich dann glucksen und lachen, manchmal kommen Tr\u00e4nen. Und manchmal lehne ich mich einfach nur mit einem Seufzen zur\u00fcck. <\/p>\n\n\n\n<p>Die folgenden zwei Texte von <strong>Vera Kaltenbach<\/strong> enthalten solche Passagen. Danke Vera, dass du deine Texte mit uns teilst und ich sie hier auf dem Blog ver\u00f6ffentlichen darf. <br><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Gedanken \u00fcber Gedanken<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Manchmal kleben sie an Dir<br>Wie schwei\u00dfgetr\u00e4nkte Kleidung, <br>Manchmal galoppieren sie davon<br>Wie eine Horde Wildpferde, <br>Sie k\u00f6nnen Dich gefangen nehmen und l\u00e4hmen, <br>Gleicherma\u00dfen jedoch auch befl\u00fcgeln. <br>Manchmal fahren sie Karussell<br>Oder laden die Gef\u00fchle zur Achterbahnfahrt ein. <br>Sie k\u00f6nnen w\u00fcten und h\u00e4mmern<br>Oder sanft mit den Wolken hinziehn. <br>Manchmal leuchten sie in den sch\u00f6nsten Farben, <br>Manchmal versenken sie alles in Grau. <br>Sie k\u00f6nnen Dich in Abgr\u00fcnde f\u00fchren<br>Oder Dich emporheben zu einem Perspektivenwechsel. <br>Sie k\u00f6nnen Dir L\u00fcgen erz\u00e4hlen<br>Oder Sch\u00e4tze entdecken lassen. <br>Sie k\u00f6nnen Dir den Schlaf rauben<br>Oder ins Land der Tr\u00e4ume f\u00fchren<br>Du kannst sie nicht kontrollieren, <br>nur loslassen und Grenzen setzen. <br>M\u00f6gen sie Schafen gleichen,<br>Die die Stimme ihres Hirten kennen und ihr folgen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Vera Kaltenbach<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Bergzeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">In den Bergen<br>Entkomme ich<br>Dem L\u00e4rm und der Reiz\u00fcberflutung<br>Entschleunige ich<br>Vom Lebenstempo unserer Zeit<br>Werde ich achtsam <br>Schritt f\u00fcr Schritt<br>Mit Blick auf das Kreuz<br><br>In den Bergen <br>Atme ich Frieden, <br>Der sich in der Stille offenbart<br>Und wolkenleicht ins Herz senkt, <br>Bewundere ich Sch\u00f6nheit<br>Selbst zwischen Fels und Eis, <br>Sehe ich Leben, <br>Das trotz Kargheit Wege findet<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">In den Bergen <br>Weht leise die Sehnsucht<br>Um schneebedeckte Gipfel<br>Bekleidet mit Licht, <br>\u00fcberfliessend mit klarem Wasser, <br>Geschm\u00fcckt mit zarten Blumen<br>Am Rande stiller Seen<br>Zwischen alten Kiefern<br><br>In den Bergen<br>Suche ich Zuflucht<br>Abseits der gro\u00dfen St\u00e4dte<br>Abseits von Konsum und Anonymit\u00e4t<br>Ein warmes Essen, eine Dusche, ein Bett, <br>Vielleicht auch nur ein Platz <br>Am w\u00e4rmenden Feuer einer H\u00fctte<br>Gl\u00fcck kann so einfach sein&#8230;<br><br>In den Bergen F\u00fchle ich Freiheit, <br>Ahne ich Ewigkeit<br>Und dennoch <br>Kann ich Dir Gott dort oben <br>Nicht n\u00e4her sein<br>Als gerade hier und jetzt&#8230;in meinem Herzen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Vera Kaltenbach<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kennt ihr das? Man liest einen Text und ist innerlich ber\u00fchrt, weil er Worte f\u00fcr etwas findet, was man selbst lange empfunden hat, aber nicht richtig greifen konnte. Und pl\u00f6tzlich liegt es vor einem, klar und (be)greifbar. Man liest den Abschnitt immer wieder, horcht in sich hinein, stupst die Empfindungen an, die in einem aufsteigen. Manchmal muss ich dann glucksen und lachen, manchmal kommen Tr\u00e4nen. Und manchmal lehne ich mich einfach nur mit einem Seufzen zur\u00fcck. Die folgenden zwei Texte von Vera Kaltenbach enthalten solche Passagen. Danke Vera, dass du deine Texte mit uns teilst und ich sie hier auf dem Blog ver\u00f6ffentlichen darf. Gedanken \u00fcber Gedanken Manchmal kleben sie an DirWie schwei\u00dfgetr\u00e4nkte Kleidung, Manchmal galoppieren sie davonWie eine Horde Wildpferde, Sie k\u00f6nnen Dich gefangen nehmen und l\u00e4hmen, Gleicherma\u00dfen jedoch auch befl\u00fcgeln. Manchmal fahren sie KarussellOder laden die Gef\u00fchle zur Achterbahnfahrt ein. Sie k\u00f6nnen w\u00fcten und h\u00e4mmernOder sanft mit den Wolken hinziehn. Manchmal leuchten sie in den sch\u00f6nsten Farben, Manchmal versenken sie alles in Grau. Sie k\u00f6nnen Dich in Abgr\u00fcnde f\u00fchrenOder Dich emporheben zu einem Perspektivenwechsel. Sie k\u00f6nnen Dir L\u00fcgen erz\u00e4hlenOder Sch\u00e4tze entdecken lassen. Sie k\u00f6nnen Dir den Schlaf raubenOder ins Land der Tr\u00e4ume f\u00fchrenDu kannst sie nicht kontrollieren, nur loslassen und Grenzen setzen. M\u00f6gen sie Schafen gleichen,Die die Stimme ihres Hirten kennen und ihr folgen! Vera Kaltenbach Bergzeit In den BergenEntkomme ichDem L\u00e4rm und der Reiz\u00fcberflutungEntschleunige ichVom Lebenstempo unserer ZeitWerde ich achtsam Schritt f\u00fcr SchrittMit Blick auf das Kreuz In den Bergen Atme ich Frieden, Der sich in der Stille offenbartUnd wolkenleicht ins Herz senkt, Bewundere ich Sch\u00f6nheitSelbst zwischen Fels und Eis, Sehe ich Leben, Das trotz Kargheit Wege findet In den Bergen Weht leise die SehnsuchtUm schneebedeckte GipfelBekleidet mit Licht, \u00fcberfliessend mit klarem Wasser, Geschm\u00fcckt mit zarten BlumenAm Rande stiller SeenZwischen alten Kiefern In den BergenSuche ich ZufluchtAbseits der gro\u00dfen St\u00e4dteAbseits von Konsum und Anonymit\u00e4tEin warmes Essen, eine Dusche, ein Bett, Vielleicht auch nur ein Platz Am w\u00e4rmenden Feuer einer H\u00fctteGl\u00fcck kann so einfach sein&#8230; In den Bergen F\u00fchle ich Freiheit, Ahne ich EwigkeitUnd dennoch Kann ich Dir Gott dort oben Nicht n\u00e4her seinAls gerade hier und jetzt&#8230;in meinem Herzen! 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