{"id":1044,"date":"2020-11-24T08:37:12","date_gmt":"2020-11-24T06:37:12","guid":{"rendered":"http:\/\/nurheute.net\/?p=1044"},"modified":"2020-11-23T20:41:03","modified_gmt":"2020-11-23T18:41:03","slug":"chaos-im-kopf-und-im-kalender","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nurheute.net\/?p=1044","title":{"rendered":"Chaos im Kopf und im Kalender"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn man bei zu vielen Arbeiten fr\u00f6hlich &#8222;Ja!&#8220; gesagt hat und deswegen in Stress kommt, hilft weder Meditation noch Achtsamkeit, muss ich gerade feststellen. Da kann man noch so viel im Moment leben und Atem\u00fcbungen machen, der Herr hat die Tage auf 24 Stunden begrenzt. Und damit Basta. Eigentlich wei\u00df ich das. Eigentlich. <\/p>\n\n\n\n<p>Uneigentlich lebe ich nach dem Motto: &#8222;Ach, das geht schon noch, das mach ich dann noch schnell.&#8220; Und deswegen platzt der Kalender trotz fehlender Realkontakte aus allen N\u00e4hten. Die Frage, die sich mir immer penetranter aufdr\u00e4ngt ist jedoch: Muss das alles sein? Wen versuche ich eigentlich zu beeindrucken? <\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind in der Woche vor dem ersten Advent. Wahnsinn, dass mir das auff\u00e4llt. Normalerweise bekomme ich den Advent erst mit, wenn mir Silvester bereits auf den Zehen steht. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Woche w\u00e4re ideal um den Gang raus zu nehmen. Sie ruft nach Spazierg\u00e4ngen im Raureif. Sie ruft danach, im Keller die Weihnachtsdeko rauszukramen und dann auch gleich mal durchzusortieren um Dinge, die man selbst nicht mehr braucht zu verschenken oder zu spenden. Andere Leute k\u00f6nnen die n\u00e4mlich auch jetzt gebrauchen und nicht mehr im Februar. <\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt ist die Zeit, um die Wohnung auf Advent einzurichten und diese Zeit der Lichter zu genie\u00dfen. Mit oder ohne Lametta oder Glitzer. Ganz wie es die Seele gerade braucht. <\/p>\n\n\n\n<p>Es f\u00e4llt mir oft schwer zu dekorieren und mich auf Festtage einzulassen. Zu oft hat es den schalen Beigeschmack von &#8222;F\u00fcr ne Familie lohnt es sich&#8230; aber f\u00fcr mich und einem Mann, der die Deko f\u00fcr mich ertr\u00e4gt? Lohnt es sich, oder soll ich es nicht einfach lassen?&#8220; Nein, ich lasse es nicht. Ich mach das. F\u00fcr mich. Und hoffentlich auch f\u00fcr meine Jesusbeziehung. <\/p>\n\n\n\n<p>Ja, mit Familie w\u00e4re es sch\u00f6ner. Aber im Advent Ruhe und Stille zu genie\u00dfen ist ebenfalls sch\u00f6n. Wenn keine Familie da ist, kann man mit ihr auch nicht streiten. <\/p>\n\n\n\n<p> Ich habe beschlossen diese Woche um 18 Uhr den Laptop zuzuklappen. Ein wenig zu putzen. Die Herbstdeko wegzur\u00e4umen und die Weihnachtskartons zu holen. Und ich m\u00f6chte eine Adventsliste machen. Eine, auf der Jesus im Mittelpunkt steht. Advent war urspr\u00fcnglich eine Zeit des Fastens und der Vorbereitung. Der K\u00f6nig kommt. Ich w\u00fcnsche mir, dass dieses Advent, wenn schon erzwungener Ma\u00dfen kontaktarm, eine Zeit der Gemeinschaft mit Jesus wird. Eine Zeit der Vorbereitung und der Besinnung auf das Wesentliche. Eine Besinnung auf den Wesentlichen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man bei zu vielen Arbeiten fr\u00f6hlich &#8222;Ja!&#8220; gesagt hat und deswegen in Stress kommt, hilft weder Meditation noch Achtsamkeit, muss ich gerade feststellen. Da kann man noch so viel im Moment leben und Atem\u00fcbungen machen, der Herr hat die Tage auf 24 Stunden begrenzt. Und damit Basta. Eigentlich wei\u00df ich das. Eigentlich. Uneigentlich lebe ich nach dem Motto: &#8222;Ach, das geht schon noch, das mach ich dann noch schnell.&#8220; Und deswegen platzt der Kalender trotz fehlender Realkontakte aus allen N\u00e4hten. Die Frage, die sich mir immer penetranter aufdr\u00e4ngt ist jedoch: Muss das alles sein? Wen versuche ich eigentlich zu beeindrucken? Wir sind in der Woche vor dem ersten Advent. Wahnsinn, dass mir das auff\u00e4llt. Normalerweise bekomme ich den Advent erst mit, wenn mir Silvester bereits auf den Zehen steht. Diese Woche w\u00e4re ideal um den Gang raus zu nehmen. Sie ruft nach Spazierg\u00e4ngen im Raureif. Sie ruft danach, im Keller die Weihnachtsdeko rauszukramen und dann auch gleich mal durchzusortieren um Dinge, die man selbst nicht mehr braucht zu verschenken oder zu spenden. Andere Leute k\u00f6nnen die n\u00e4mlich auch jetzt gebrauchen und nicht mehr im Februar. Jetzt ist die Zeit, um die Wohnung auf Advent einzurichten und diese Zeit der Lichter zu genie\u00dfen. Mit oder ohne Lametta oder Glitzer. Ganz wie es die Seele gerade braucht. Es f\u00e4llt mir oft schwer zu dekorieren und mich auf Festtage einzulassen. Zu oft hat es den schalen Beigeschmack von &#8222;F\u00fcr ne Familie lohnt es sich&#8230; aber f\u00fcr mich und einem Mann, der die Deko f\u00fcr mich ertr\u00e4gt? Lohnt es sich, oder soll ich es nicht einfach lassen?&#8220; Nein, ich lasse es nicht. Ich mach das. F\u00fcr mich. Und hoffentlich auch f\u00fcr meine Jesusbeziehung. Ja, mit Familie w\u00e4re es sch\u00f6ner. Aber im Advent Ruhe und Stille zu genie\u00dfen ist ebenfalls sch\u00f6n. Wenn keine Familie da ist, kann man mit ihr auch nicht streiten. Ich habe beschlossen diese Woche um 18 Uhr den Laptop zuzuklappen. Ein wenig zu putzen. Die Herbstdeko wegzur\u00e4umen und die Weihnachtskartons zu holen. Und ich m\u00f6chte eine Adventsliste machen. Eine, auf der Jesus im Mittelpunkt steht. Advent war urspr\u00fcnglich eine Zeit des Fastens und der Vorbereitung. Der K\u00f6nig kommt. Ich w\u00fcnsche mir, dass dieses Advent, wenn schon erzwungener Ma\u00dfen kontaktarm, eine Zeit der Gemeinschaft mit Jesus wird. Eine Zeit der Vorbereitung und der Besinnung auf das Wesentliche. 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